Cannabis auf Rezept

Der Bundesrat billigte vor kurzem ein Gesetz, das die Verordnung von Cannabis-Präparaten als Medizin auf Rezept erlaubt.

Ärzte können damit schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese zum Beispiel unter chronischen Schmerzen leiden. Die Krankenkassen müssen die Kosten für die Therapie dann im Regelfall übernehmen. Verboten bleibt der Eigenanbau durch Patienten.

Mit der im März in Kraft tretenden Gesetzesänderung wird auch eine Begleitstudie begonnen, um weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis zu gewinnen.

Bisher durfte Cannabis nur mit einer Ausnahmegenehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eingesetzt werden, etwa um Schmerzpatientinnen und Patienten zu helfen. Die Kosten mussten diese in der Regel selbst tragen.

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