Honorarrückforderung KV – wer trägt Beweislast?

Wenn die Kassenärztliche Vereinigung (KV) substantiierte Zweifeln an einer Abrechnung hat, so hat der Arzt seine Leistungen mittels Belegen zu beweisen.

Gelingt ihm dies nicht, ist er zur Rückzahlung der Entgelte verpflichtet. Dies hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschieden (Az.: L-11-KA-7/16-B ER, Urteil vom 27.6.16).

Um im Zweifel Beweise vorlegen zu können, sollte der Arzt die Leistungen (v.a. bei dermato-chirurgischen Eingriffen) bereits anfänglich umfassend dokumentieren, und z.B. den histologischen Befund und/oder eine Bilddokumentation zur Akte nehmen.