Rechnungswesen: Jahreswechsel 2019/2020

Investmentsteuerreformgesetz: Auswirkungen in Kanzlei-Rechnungswesen

Mit der E-Bilanz-Taxonomieversion 6.3 (Wirtschaftsjahr 2019/2020) wurden zahlreiche neue Taxonomie-Positionen geschaffen, um die neuen Sachverhalte nach dem Investmentsteuerreformgesetz (InvStRefG) darzustellen.

Betroffen sind die Berichtsbestandteile

  • Bilanz,
  • Gewinn- und Verlustrechnung,
  • Steuerliche Gewinnermittlung und
  • Steuerliche Gewinnermittlung bei Feststellungsverfahren.

Zum Beispiel wurden im Berichtsbestandteil Gewinn- und Verlustrechnung Positionen für Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit Investmentanteilen ergänzt.

Zur Abbildung der Sachverhalte wurden nachträglich für das Jahr 2019 Kontenzwecke ohne Sachkonto eingeführt.

Informationen über die Teilfreistellungen dieser Erträge und Aufwendungen sind in Kanzlei-Rechnungswesen nicht enthalten. Daher können diese Informationen nicht an die Steuerprogramme übergeben werden. Liegen Teilfreistelllungen bei Investmenterträgen vor, muss deshalb eine manuelle Erfassung in den einzelnen Steuerprogrammen erfolgen.

Anschließend können Sie in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen im E-Bilanz-Assistenten beim Berichtsbestandteil Steuerliche Gewinnermittlung bei Feststellungsverfahren die in den Steuerprogrammen manuell erfassten Werte automatische übernehmen. Voraussetzung ist, dass im Assistentenschritt Datengrundlage die Taxonomie 6.2 oder Taxonomie 6.3 eingestellt ist.

Erstellen Sie eine Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG, können Sie zur Ermittlung des korrekten steuerlichen Gewinns in Kanzlei-Rechnungswesen steuerfreie Erträge und Aufwendungen statistisch erfassen.

Weitere Informationen finden Sie in der Info-Datenbank:

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