Mandantenbedarf erkennen

Schnelle Auskünfte

Ihr Mandant ruft Sie an und möchte schnell eine Auskunft, am besten mit überschlägiger Berechnung zu einer konkreten Fragestellung. Was tun? Mit den Schnellberechnungen erhalten Sie zeitnah mit nur wenigen Eingaben erste Ergebnisse und können Auskunft geben. Mehr Flexibilität und Aktualität in Beratungsgesprächen auch außerhalb der Kanzleiräume ist angesagt.

DATEV bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten Schnellberechnungen in Abhängigkeit vom Endgerät zu nutzen.

Nutzen Sie mit dem Laptop die Variante Tabellen und Informationen mit Schnellberechnungen.

Vorteile für Sie:

  • Überschlägige Lösungen zu verschiedenen steuerlichen, finanzmathematischen und kaufmännischen Themen.
  • Die Nutzung ist ohne DATEV-Umgebung möglich.

Auswertungsbeispiele:

Zielgruppen identifizieren und Beratungsbedarf erkennen

Bei der Vorbereitung eines Mandantengesprächs unterstützt Sie das DATEV Daten-Analyse-System pro mit mandantenbezogene Analysen. Sie können mit dem Programm vorhandenen Fragestellungen zu ausgewählten steuerlichen Änderungen auf die Relevanz für Ihre Mandanten prüfen.

Auffälligkeiten im Rahmen des unterjährigen Controllings

Aktuelle Kennzahlen und zeitnahe Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Daten und Fakten bilden die Basis fundierter unternehmerischer Entscheidungen. Wer die Situation bis ins Detail durchschaut, kann Planabweichungen frühzeitig erkennen, Risiken mindern und die Erfolge eines Unternehmens sichern. Zur Überwachung der aktuellen Finanzbuchhaltungsdaten nutzen Sie das Frühwarnsystem. Es unterstützt Sie sowohl bei der unterjährigen Überwachung als auch bei der Analyse von Signalwerten der laufenden Buchführung Ihrer Mandanten. Für jeden Mandanten können individuelle Auffälligkeitsgrenzen und Zielkorridore festgelegt werden, deren Einhaltung dann Monat für Monat in einem automatisierten Prozess überprüft werden kann. Als Ergebnis erhalten Sie mandantenübergreifende Übersichtslisten, die Ihnen zeigen bei welchen Mandanten Auffälligkeiten vorliegen. Für diese Mandanten können mit dem Frühwarnsystem Schreiben erzeugt werden, in denen das Prüfungsergebnis in Zahlen und Grafiken aufgezeigt und auf einen eventuellen Handlungsbedarf hingewiesen wird. Der Inhalt des Schreibens kann pro Mandant individuell festgelegt werden.

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Erstellung einer einfachen Planungsrechnung von Liquidität, Erfolg und Bilanz

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Aktive Ansprache bei der Jahresabschlusserstellung

  • Unternehmensanalyse - Kurzberichte
    Das Programm Unternehmensanalyse bietet mit verschiedenen vordefinierten Kurzberichten eine automatische Analyse von Kanzlei-Rechnungswesendaten in Textform via Microsoft Word an. Angeboten werden unter anderem ein Bericht zur Gesamtlage oder zur Finanzlage sowie weitere Kurzberichte und Auswertungen.
  • Liquiditätsvorschau
    Verschaffen Sie sich und Ihren Mandanten einen taggenauen Überblick über die Entwicklung der Liquidität in den nächsten 90 Tagen.
  • PlanungsRADAR
    Mit der Schnellberechnung können Sie Ihren Mandanten einen leichten Einstieg in die Planung bieten. Über eine einfache, prozentuale Entwicklung der Kerngrößen wird die Vorjahres-BWA aus Kanzlei-Rechnungswesen pro zu einer ersten Vorschau für das laufende Jahr umgewandelt. Im Anschluss können Sie die Daten über die Vorbelegung mit BWA-Planwerten in DATEV Unternehmensplanung übernehmen und darauf aufbauend eine differenzierte, auch mehrjährige Planungsrechnung erstellen.
  • Kennzahlen-Simulator
    Die betriebswirtschaftliche Beratung knüpft an die Kerngeschäftsfelder an und baut auf bestehendes Datenmaterial auf. Mit dem Kennzahlen-Simulator gelingt es Ihnen leicht, das Interesse der Mandanten für eine individuelle Betrachtung des Zahlenmaterials zu wecken. Auf Basis der aktuellen Ist-Daten können Sie gemeinsam mit Ihren Mandanten mit wenigen Eingaben verschiedene Szenarien durchspielen und erhalten Antwort auf die Frage "Was muss ich tun, um meine Ratingnote zu verbessern?" bzw. "Wie wirkt sich die Veränderung einer bestimmten Einflussgröße auf meine Ratingeinstufung aus?" Auswirkungen der veränderten Erfolgs- und Bilanzgrößen auf Bonität, Erfolg, Rendite und Liquidität werden sofort angezeigt.
    Mit Hilfe dieser Ergebnisse können Sie unterschiedliche Maßnahmen ableiten um das Erreichen oder den Erhalt einer Ratingnote zu forcieren und weitere Beratungsansätze schaffen. Nutzen Sie die Bilanzbesprechung als idealen Einstieg in die betriebswirtschaftliche Beratung.

Gut vorbereitet ins Bankgespräch

Kreditinstitute sind gemäß § 18 KWG angehalten, sich vor der Kreditvergabe die wirtschaftliche Lage des Kreditnehmers objektiv darlegen zu lassen und die Entwicklung der Finanzen kontinuierlich zu beobachten. So bietet Ihnen das Bankgespräch die Möglichkeit, sich als zentralen Ansprechpartner zu positionieren.

Es gibt verschiedene Ansätze für die Beratung rund um das Bankgespräch. Anlassbezogene Unterlagen können z. B. Bilanz- oder Kennzahlenanalysen, Finanzierungsrechnungen, Investitionspläne, Existenzgründungsberichte, Planungsrechnungen sowie Auswertungen zu Strukturbilanz und GuV nach Bankenschemata, Ratingreport Banken mit Insolvenzprognose sein.

Für bestehende Finanzierungen können Sie Ihren Mandanten einen Verbindlichkeitenspiegel anbieten, bei alternativen Finanzierungsmöglichkeiten, z. B. Umschuldung und Anschlussfinanzierung, die Finanzierungsalternativen prüfen und eine Berechnung zur Vorfälligkeitsentschädigung durchführen.

Bei der Simulation einer Erweiterungsinvestition können Sie die Anlage einer Investition und deren Finanzierung als Partialbetrachtung in Finanzanalyse eingeben und in einem nächsten Schritt auch in den Gesamtkontext einer Unternehmensplanung einbinden. Damit können Sie im Zusammenhang ersehen wie die Erweiterung auf den Unternehmenserfolg und die Liquidität sich auswirkt.

Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, zur Ratingvorbereitung mit quantitativen Faktoren eine Gesamtanalyse zu erstellen bzw. die wirtschaftliche Lage zu bewerten und für die Bewertung der qualitativen Faktoren eine Stärken-Schwächen-Analyse durchzuführen.

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Kreditgespräch bei der Bank: Bedarf erkennen, Liquidität sichern

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Finanzierungsberatung

Finanzierungsentscheidungen führen zu Zahlungsströmen, die aus Einzahlungen (z. B. Darlehensauszahlung, Zinserträge) und/oder Auszahlungen (z. B. Kapitalanlage, Zinsaufwand) bestehen. Vor dem Treffen einer Finanzierungsentscheidung sollte geprüft werden, ob die Finanzierungsmöglichkeit vorteilhaft ist. Ein Vorteilhaftigkeitskriterium stellt z. B. der Kapital-/Barwert oder der Endwert dar. Die Bar- und Endwertermittlung zählen zu den dynamischen Verfahren der Investitionsrechnung und sind analog auch auf Finanzierungsentscheidungen anwendbar. Dabei werden alle Zahlungen mit einem bestimmten Kalkulationszins - der erwarteten Mindestverzinsung - auf einen bestimmten Zeitpunkt abgezinst (Barwert) bzw. alle Zahlungen auf einen bestimmten Zeitpunkt aufgezinst (Endwert ). In Finanzanalyse zeichnet sich die Ermittlung des Barwertes durch folgende Merkmale aus:

  • Alle Ein- und Auszahlungen, die im Kalkulationszeitraum anfallen, werden berücksichtigt.
  • Die zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallenden Ein- und Auszahlungen werden durch Abzinsung auf einen einheitlichen Zeitpunkt - das Bar- oder Endwertdatum - vergleichbar gemacht. Für jede Einzahlung bzw. Auszahlung wird ermittelt, wie viel sie unter Berücksichtigung von Zinsen und Zinseszinsen zu einem früheren / späteren Datum wert ist.
  • Wie bei der Vermögens(end)wertmethode gilt im Rahmen von Finanzanalyse auch bei der Barwertmethode, dass die Kreditzinsen nicht mit den Guthabenzinsen übereinstimmen müssen. Sie unterstellen dies durch die Eingabe voneinander abweichender Soll- und Habenzinssätze.

Finanzanalyse stellt also bei der Barwertermittlung einen fiktiven Vergleich an, indem es alle (!) Einzahlungen mit dem angenommenen Habenzins und alle (!) Auszahlungen mit dem angenommenen Sollzins abzinst. Wenn diese Kalkulationszinssätze mit dem Effektivzins/der Rendite übereinstimmen, ergibt sich ein Barwert von Null.

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Finanzanalyse - Hochrechnung der Auswirkungen einer Investition

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Finanzierungsalternativen

Ein Unternehmen erfordert in der Regel ständig neue Investitionen - die Finanzierungsalternative lautet dabei meist: Kredit oder Leasing, wobei letzteres in jüngster Zeit eine erhebliche betriebs- und volkswirtschaftliche Bedeutung erlangt hat. Da sich bei der Leasingfinanzierung die laufenden Mietzahlungen üblicherweise auf einen kürzeren Zeitraum verteilen als die Zins- und Tilgungsraten beim Kreditkauf, ergibt sich beim Leasing eine höhere laufende Liquiditätsbelastung. Um eine Entscheidung zwischen Kauf auf Kredit oder Leasing zu treffen, sollte der reine Ratenvergleich nicht als alleiniges Entscheidungskriterium dienen.

Noch Fragen?

Fragen zu Mandantenbedarf erkennen beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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