Kontokorrentkonten

Dieser Finanztyp ermöglicht die kontokorrentmäßige Abrechnung von Buchungen. Zum Beispiel für die Verzinsung von Gesellschafterkonten oder für die Aufteilung gemischt genutzter Konten. Dabei besteht die Möglichkeit, ein Kontokorrentkonto mit einem FIBU-Konto zu verknüpfen. Erfasste Kontobewegungen werden automatisch abgeglichen und zeigen sofort Wirkung auf Zinsen und Saldoentwicklung. Ein Wechsel zwischen der Ergebnisdarstellung und den zugrunde gelegten Kontodaten ist jederzeit möglich.

Die Aufteilung der Konten erfolgt schnell und komfortabel durch die Unterstützung eines Assistenten. Manuelle Rechenarbeit, zusätzlicher Erfassungsaufwand sowie Erfassungsfehler werden vermieden. Zur Berechnung der Schuldzinsen können die ermittelten Werte anschließend im Tool "Schuldzinsenabzug nach §4 Abs. 4a EStG" erfasst und die Schuldzinsen ermittelt werden, die dem Gewinn hinzuzurechnen sind.
Wenn Sie im Jahresabschlussteil von DATEV Kanzlei-Rechnungswesen pro "gemischt genutzte Konten" auswählen, wird automatisch das Programm Finanzanalyse geöffnet und der Assistent führt Sie direkt zur Zinsaufteilung. Es werden Ihnen die Zinszahlungen angezeigt und mittels der Zinsstaffelmethode automatisch auf das betriebliche und private Unterkonto aufgeteilt. Die Auswertung "Entwicklung gemischt genutztes Konto" zeigt Ihnen

  • die betrieblich und privat veranlassten Schuldzinsen
  • die Entnahmen, die die privaten Schuldzinsen verursacht haben
  • die Betriebseinnahmen, die einen privat veranlassten Schuldensaldo
    vermindert oder ausgeglichen haben.

Tipp: Volle Abzugsfähigkeit von Kontokorrentschuldzinsen ohne Investitionsdarlehen.

Noch Fragen?

Fragen zum Thema Kontokorrentkonten beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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