Branchenspezifische Beratung

Erneuerbare Energien

Durch steigende Energiekosten wächst auch die Fixkostenbelastung, sowohl in Ihrer Kanzlei als auch bei Ihren Mandanten. Wer einen eigenen Beitrag zur Energiewende leisten will, profitiert von staatlichen Förderprogrammen und steuerlichen Vorteilen.

Es gibt mehrere Möglichkeiten nachhaltig Energie und damit auch Kosten zu sparen: Eine effiziente Heizungsanlage oder der Einsatz erneuerbarer Energien sind nur zwei Beispiele dafür, wie nachhaltig Energie gespart werden kann. Um herauszufinden, an welcher Stelle Sie ansetzen können, lassen Sie sich am besten professionell beraten.

Beratung anbieten

Unterstützen Sie Ihre Mandanten zudem in steuerlicher und finanzieller Hinsicht. Dabei sind Beratungsleistungen von der Planung zum Kapitalaufbau sowie der Darstellung von Finanzierungsmöglichkeiten, über die Prüfung von Rentabilitätsberechnungen bis hin zum Aufzeigen von steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten und der Unterstützung bei den steuerlichen Pflichten denkbar. Neben den Steuerprogrammen unterstützt Sie hier vor allem das Programm DATEV Finanzanalyse pro. Lesen Sie dazu mehr in der Info-Datenbank " Rendite bei erneuerbaren Energien berechnen "

Sie sind sich unsicher, für welche Ihrer Mandanten eine Beratung zum Thema interessant wäre? Mit dem DATEV-Daten-Analyse-System ermitteln Sie zum Beispiel Mandanten mit vermieteten Objekten oder Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft und sprechen diese mit Hilfe unserer Materialien zur Marketingunterstützung an.

Aktuell: Pflicht zur Durchführung von Energieaudits für Nicht-KMU-Unternehmen

Die Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie 2012/27/EU in deutsches Recht verpflichtet schätzungsweise 50.000 Unternehmen in Deutschland in diesem Jahr erstmals dazu, ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchführen zu lassen. Nach §§ 8-8d des EDL-G (Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen) sind Unternehmen, die kein kleines oder mittleres Unternehmen (Nicht-KMU) sind, verpflichtet bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen. Diese Energieaudits müssen danach in einem Abstand von vier Jahren wiederholt werden. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) überprüft stichprobenartig die Durchführung der Energieaudits. Sollte ein betroffenes Unternehmen der Pflicht ein Energieaudit durchzuführen nicht nachkommen, droht ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 EUR.

Hinweis: Sprechen Sie Ihre Mandanten rechtzeitig auf dieses gesetzliche Thema an!

Was ist ein Nicht-KMU

Betroffen sind alle Unternehmen, die kein kleines und mittleres Unternehmen im Sinne der Empfehlung 2003/361/EG der Kommission sind:

  • Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen
  • Unternehmen, die einen Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro erwirtschaften oder eine Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro aufweisen

Diese Merkmale können Sie im Übrigen ebenfalls über das DATEV Daten Analyse-System pro abfragen.

Was ist ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1?

Die Norm selbst versteht unter einem Energieaudit eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und des Energieverbrauchs von Anlagen, Gebäuden, Systemen oder Organisationen. Das Ziel des Energieaudits nach DIN EN 16247-1 besteht darin, Energieflüsse und das Potenzial für Energieeffizienzverbesserungen zu identifizieren. Das BAFA verwaltet eine öffentliche Liste, in der Personen aufgeführt sind, die aufgrund ihrer fachlichen Qualifikation befähigt sind, Energieaudits nach § 8 EDL-G in Unternehmen durchzuführen.

Noch Fragen?

Fragen zu Erneuerbare Energien beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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