Berufsrechtlicher Hintergrund

Die Verabschiedung der Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer am 12./13.04.2010 hat viele wichtige Änderungen für die Erstellung von Jahresabschlüssen mit sich gebracht.

Steuerberater müssen diese Grundsätze bei der Erstellung von Jahresabschlüssen verbindlich anwenden, die nach dem 31.12.2009 beginnen.

Nehmen Sie die Herausforderung an!

Die Verlautbarung legt unter anderem verbindlich fest, dass der Berufsangehörige, der einen Jahresabschluss erstellt, eine Bescheinigung mit den neu gefassten Bescheinigungstexten für die jeweiligen Auftragsarten (ohne Beurteilungen, mit Plausibilitätsbeurteilungen und mit umfassenden Beurteilungen) zu erstellen hat. Aus der Bescheinigung sollen sich Art und Umfang der Tätigkeit des Steuerberaters ergeben.

Außerdem verpflichtet die Verlautbarung der BStBK Steuerberater zur Dokumentation der Abschlusserstellungstätigkeiten in Form von Arbeitspapieren.

Der Berufsangehörige hat nach Tz. 51 die Erstellung des Jahresabschlusses angemessen zu dokumentieren. In den Arbeitspapieren oder im Erstellungsbericht, soweit dieser Dokumentationspflichten erfüllt, müssen die Tätigkeiten im Rahmen der Erstellung einschließlich der Beurteilungshandlungen nach Art, Umfang und Ergebnis festgehalten werden.

Des Weiteren empfiehlt die Verlautbarung dem Steuerberater bei der Jahresabschlusserstellung einen Bericht zu erstellten (Tz. 68).

Ausführliche Informationen zu berufsrechtlichen Fragen erhalten Sie auf den Internetseiten der Bundessteuerberaterkammer.

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