Besonderheiten bei Personengesellschaften

Die Anforderungen an den Umfang der zu übermittelnden E-Bilanz-Bestandteile nehmen für Personen- und Personenhandelsgesellschaften ab dem Wirtschaftsjahr 2015 zu.

Laut dem BMF-Schreiben vom 28.September 2011 ist für diejenigen Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2014 beginnen, eine Kapitalkontenentwicklung elektronisch zu übermitteln. Zudem sind für Wirtschaftsjahre, die ab dem 01.01.2015 enden, Sonder- und Ergänzungsbilanzen für einzelne Gesellschafter als eigener Datensatz zu übertragen. Mit der im April 2014 veröffentlichten E-Bilanz-Taxonomie Version 5.3 erfolgte die Umsetzung seitens der Finanzverwaltung. Damit enden die bislang geltenden Übergangsregelungen (Kapitalkontenentwicklung mit NIL-Werten; Sonder- und Ergänzungsbilanzen als Freitext in der E-Bilanz der Gesamthand).

Soweit die E-Bilanz-relevanten Angaben zur Kapitalkontenentwicklung bzw. für Sonder-/Ergänzungsbilanzen nicht aus der Buchführung ableitbar sind und dem o.g. BMF-Schreiben nicht Rechnung getragen wird, können Sie vorerst auch weiterhin die Kapitalkontenentwicklung mit NIL-Werten übermitteln und Sonder-/Ergänzungsbilanzen als Freitext in der E-Bilanz der Personengesellschaft übertragen; das aktuelle Prüfmodul der Finanzverwaltung (ERiC) lässt das zu. Ob dies aber auch mit den neuen Versionen des Prüfmoduls (Versionen werden regelmäßig im November und Mai bereitgestellt) möglich sein wird, kann heute nicht beurteilt werden.

DATEV bietet Ihnen für die neuen Anforderungen ab dem Wirtschaftsjahr 2015 seit der Auslieferung der Programm-DVD DATEV pro 8.3 im Januar 2015 (Kanzlei-Rechnungswesen pro pro/Kanzlei-Rechnungswesen compact pro V. 4.4) neue Lösungen. Auch hier unterstützt Sie der E-Bilanz-Assistent.

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