Mehr Qualität und Effizienz mit der zentralen Stellschraube

Der Kontenzweck

Die Anforderungen an die Auswertungserstellung sind durch zahlreiche gesetzliche Änderungen (BilMoG, MicroBilG, BilRUG) und Neuerungen (E-Bilanz) in den letzten Jahren stark gestiegen.

Dies hat zur Folge, dass bisher genutzte Basisinstrumente zur Auswertungserstellung die unterschiedlichen Bedürfnisse immer weniger abdecken. Die Lösung dafür ist der zentrale Kontenzweck. Dieser regelt in welcher Auswertung, bei welcher Gesellschaftsform, bei welchem Rechnungslegungszweck und bei welcher Gewinnermittlungsart ein Konto berücksichtigt wird.

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Konto und seine Eigenschaften

Der Kontenzweck ist strikter als bisherige Zuordnungstabellen, Schnittstellenfunktionspläne oder BWA-Schemata. Mussten Auswertungen bisher Konten bzw. Kontenwerte einzeln abfragen, geschieht dies jetzt zentral über den Kontenzweck – das System weiß anhand des Kontenzwecks immer genau, an welcher Stelle das Konto zum Einsatz kommt. Einzelne Definitionen von Zuordnungstabellen, Schnittstellenfunktionsplänen oder auch individuellen BWA-Schemata sind nicht mehr erforderlich. Denn: ist der Kontenzweck einmal zentral definiert, ist alles geregelt – dies gilt sowohl für die Auswertungen der Finanzbuchführung als auch für die Auswertungen des Jahresabschlusses.

Ihre Vorteile im Überblick:

  • Durchgängige Nutzung des zentral festgelegten Kontenzwecks: individuelle Kontenzwecke wirken sich auf alle Auswertungen in Kanzlei-Rechnungswesen inklusive E-Bilanz und EHUG aus. Sie werden auch bei den Programmschnittstellen zu den Steuerprogrammen, zur Gegenstandswertberechnung, zur Wirtschaftsberatung sowie zu den Abschlussprüfungs/Bilanzberichts-Programmen berücksichtigt
  • Individualität mit DATEV-Standard: Nicht häufig vorkommende Sachverhalte können über Kontenzwecke abgedeckt werden durch einfaches Zuordnen des Kontenzwecks zu einem nicht benötigten Konto.
  • Höhere Effizienz und Sicherheit aufgrund entsprechender Kontenzweckprüfungen und Hinweise
  • Mehr Qualität durch reduzierte Fehlbuchungen und dadurch später weniger notwendiger Korrekturen
  • Transparente Darstellung aufgrund sprechender fachlicher Bezeichnungen
  • Einfaches und schnelles Zurodnen von Konten zu einem anderen Kontenzweck bzw. Sachverhalt
  • Weniger Erfassungsaufwand, da einmal angelegte individuelle Kontenzwecke für weitere Mandanten und Jahre übernommen werden können
  • Hohe Sicherheit, da gesetzliche und rechtliche Änderungen automatisch von DATEV in den Konteneigenschaften berücksichtigt werden
  • Mehr Flexibilität bei Fremddatenbeständen, da auch bei Fremddatenbeständen Konten den gewünschten Positionen in den Auswertungen schnell und einfach zugeordnet werden.

Noch Fragen?

Fragen zum Thema Der Kontenzweck beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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