EU-Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2)

Die zweite Richtlinie bringt Änderungen beim Electronic Banking mit HBCI PIN/TAN. Das betrifft auch die DATEV-Lösungen zum Zahlungsverkehr.

Die EU-Richtlinie "Payment Services Directive 2", kurz "PSD2", schafft europaweit einheitliche Regelungen für den Zahlungsverkehr. Deutschland hat die Richtlinie im Januar 2018 mit dem neuen Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) in nationales Recht umgesetzt.

Bis September 2019 müssen alle Aspekte des ZAG und der delegierten Verordnungen umgesetzt sein.

HBCI PIN/TAN-Anwender müssen handeln

Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben kann DATEV das HBCI PIN/TAN-Verfahren in seiner jetzigen Form nur noch bis Anfang September anbieten. Danach wird es abgeschaltet. Wenn Sie derzeit HBCI PIN/TAN nutzen, müssen Sie bis spätestens September 2019 handeln. Steigen Sie entweder auf eines unserer alternativen Übermittlungsverfahren EBICS, Service-Rechenzentrumsverfahren (DATEV-Sammelverfahren) bzw. RZ-Bankinfo um oder nutzen Sie das neue HBCI PIN/TAN (PSD2/XS2A)-Verfahren über unseren Partner finAPI GmbH.

Andere Übermittlungsverfahren nicht betroffen

Wenn Sie für das Buchen elektronischer Belege die Übermittlungsverfahren RZ-Bankinfo oder EBICS bzw. für Zahlungen das Service-Rechenzentrumsverfahren (DATEV-Sammelverfahren mit Begleitzettel) einsetzen, sind Sie von der gesetzlichen Änderung nicht betroffen. Es besteht für Sie kein Handlungsbedarf.

Das geeignete Übermittlungsverfahren wählen

Steigen Sie entweder auf eines der alternativen Übermittlungsverfahren RZ-Bankinfo oder EBICS um oder nutzen Sie das HBCI PIN/TAN-Nachfolgeangebot über unseren Partner finAPI GmbH:

Weitere Informationen

Hotline: +49 911 319-36630

E-Mail: zag@service.datev.de

Wir stehen Ihnen gerne für Fragen zur Verfügung.