E-Bilanz - bestens vorbereitet mit DATEV

Das Steuerbürokratieabbaugesetz (SteuBAG) hat den Stein ins Rollen gebracht: Jahresabschlüsse müssen elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt werden. Alle bilanzierenden Unternehmen - unabhängig von Rechtsform und Größe - sind davon betroffen. Was kommt konkret auf Sie zu?

Das Wichtigste in Kürze

  • § 5b EStG: Elektronische Übermittlung der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung bzw. Überleitungsrechnung auf Basis des XBRL-Standards*
  • Erstmals verpflichtend anzuwenden auf Jahresabschlüsse für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2011 beginnen. Die Nichtbeanstandungsregelung der Papiereinreichung im Erstjahr der Anwendung erlaubt es, die Jahresabschlüsse 2012 noch wie bisher auf Papier an das Finanzamt zu übermitteln. Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2013 werden nur noch in elektronischer Form angenommen.
  • Vorgaben über Aufbau (Taxonomie) des elektronisch zu übermittelnden Abschlusses sowie Mindestpositionen (Pflichtfelder), die übermittelt werden müssen
  • Androhung und ggf. Festsetzung von Zwangsgeld, falls nicht elektronisch eingereicht wird. Eine Einreichung auf Papier ist nicht mehr möglich.
  • Auf Antrag kann zur Vermeidung unbilliger Härten auf eine elektronische Übermittlung verzichtet werden.

Branchenspezifische Besonderheiten

Unter Umständen gelten für bestimmte Branchen eigene oder ergänzende Vorschriften zur allgemeinen Taxonomie der Finanzverwaltung. Ergänzende Vorschriften bezüglich der Taxonomie gelten für die folgenden Branchen:

Ergänzende Vorschriften

  • Krankenhäuser
  • Pflegeeinrichtungen
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Verkehrsunternehmen
  • Kommunale Eigenbetriebe
  • Wohnungsunternehmen

Eigene Vorschriften

  • Banken
  • Versicherungen
  • Zahlungsinstitute

Weitere Informationen erhalten Sie im Dokument der Info-Datenbank:

Besprechen Sie mit Ihrem steuerlichen Berater, wie zukünftig gebucht werden soll, damit die Erstellung des Jahresabschlusses reibungslos funktioniert. Denken Sie daran, bereits vorhandeneOrganisations- und Buchungshinweise an die Anforderungen zur E-Bilanz anzupassen und stellen Sie diese den betroffenen Mitarbeitern zur Verfügung.

Passen Sie gegebenenfalls Vorsysteme an, aus denen Buchungssätze in die Buchführung übernommen werden (z. B. Warenwirtschaftssysteme). Wenn im Rahmen der E-Bilanz Lohnarten im Buchungsbeleg für Sachverhalte, wie z. B. Geschäftsführer-Gehälter, getrennt verbucht werden sollen, sind Anpassungen in den Programmen für die Personalwirtschaft erforderlich. Die Auswirkungen auf die Lohnabrechnungen und was zu tun ist, finden Sie in der Info-Datenbank:

Bestens vorbereitet

Auf DATEV und Ihren steuerlichen Berater ist auch in Sachen E-Bilanz wie gewohnt Verlass. Zusammen machen wir Sie fit für die E-Bilanz!

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* XBRL ist ein weltweit anerkannter Standard, um Daten in einheitlichem Format auszutauschen. Bei der Veröffentlichung von Jahresabschlüssen im eBundesanzeiger ("EHUG") kommt er bereits zum Einsatz.

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Fragen zum Thema E-Bilanz - bestens vorbereitet mit DATEV beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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