Gesetzesänderungen

Gesetz zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Das Gesetz zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf hat zum Ziel, sich den künftigen demografischen Auswirkungen anzunehmen und die Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Erwerbstätigkeit für Beschäftigte zu verbessern.

Zum 01.01.2015 wurde daher die neue Entgeltersatzleistung "Pflegeunterstützungsgeld" eingeführt. Zusätzlich wurde die Berechnung des Kinderpflege-Krankengeldes sowie des Kinderpflege-Verletztengeldes für Ausfallzeiträume ab dem 01.01.2015 geändert.

Diese neue Berechnungsbasis war bisher in den Vorgaben für die Datenübermittlung von den GKV-Spitzen nicht enthalten. Deshalb wurden elektronische Bescheinigungen zu den beiden Lohnersatzleistungen ab Januar 2015 von den Annahmestellen nicht mehr angenommen und das bestehende Datenübermittlungsverfahren für das Kinderpflege-Krankengeld und das Kinderpflege-Verletztengeld für das gesamte Jahr 2015 ausgesetzt. In diesem Übergangszeitraum war es notwendig, Bescheinigungen per Papier zu melden.

Zum 01.01.2016 können die Entgeltbescheinigungen zum Kinderpflege-Krankengeld und Kinderpflege-Verletztengeld wieder per Datenübermittlung übertragen werden. Mit den Versionen zum Jahreswechsel können Sie die Übermittlung direkt aus Ihrem DATEV-Lohnprogramm anstoßen.

Ebenfalls zum 01.01.2016 ist es Arbeitgebern möglich, das Ende der Entgeltersatzleistung beim Sozialleistungsträger anzufordern. Das hat den Vorteil, dass eine Überzahlung von Arbeitsentgelt vermieden wird und die DEÜV-Abmeldung rechtzeitig erstellt werden kann.

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Fragen zu Gesetz zur Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

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