Berufsrechtlicher Hintergrund

Gemäß § 321 Abs. 1 S. 1 HGB ist der Abschlussprüfer verpflichtet über Art und Umfang der Prüfung, sowie deren Ergebnis schriftlich zu berichten. Das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) hat im PS 450 „Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen“ die gesetzlichen Regelungen konkretisiert und Empfehlungen entwickelt. Der IDW PS 450 betrifft Abschlussprüfungen, d. h. Prüfungen von Jahres-, Konzern- und Zwischenabschlüssen i. S. d. IDW PS 200 (vgl. IDW PS 450, Tz. 3).

Nach den allgemeinen Grundsätzen muss die Berichterstattung im Prüfungsbericht folgende Kriterien erfüllen (vgl. IDW PS 450, Tz. 8-12):

  • gewissenhaft
  • wahrheitsgetreu
  • vollständig
  • unparteiisch
  • klar

Zusätzlich enthält der Prüfungsstandard eine Empfehlung zur Gliederung des Prüfungsberichts in folgende Abschnitte (vgl. IDW PS 450, Tz. 12 f.):

  • Prüfungsauftrag
  • Grundsätzliche Feststellungen
  • Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung
  • Feststellungen und Erläuterungen zur Rechnungslegung
  • Feststellungen zum Risikofrüherkennungssystem
  • Feststellungen aus Erweiterungen des Prüfungsauftrags
  • Bestätigungsvermerk
  • Anlagen

In IDW PS 450 Tz. 21 ff. werden die Inhalte der einzelnen Abschnitte erläutert.

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