Berufsrechtlicher Hintergrund

Nehmen Sie die Herausforderung an!

Der IDW S7 hat 2009 die IDW Stellungnahme HFA 4/1996 ersetzt. Er empfiehlt dem Wirtschaftsprüfer bei der Jahresabschlusserstellung einen Bericht zu erstellen (Tz. 68).

Des Weiteren legt der Standard unter anderem fest, je nach Auftragsart der Jahresabschlusserstellung eine passende Bescheinigung zur erteilen. Diese soll Art und Umfang der Tätigkeit des Wirtschaftsprüfers aufzeigen (Tz.60 - Tz. 67).

Die im Standard integrierten Anlagen enthalten Formulierungen für Bescheinigungen für folgende Auftragsarten:

  • ohne Beurteilungen (Anlage 1)
  • ohne Beurteilungen bei Mitwirkung an der Buchführung (Anlage 2)
  • mit Plausibilitätsbeurteilungen (Anlage 3)
  • mit Plausibilitätsbeurteilungen bei Mitwirkung an der Buchführung (Anlage 4)
  • mit Plausibilitätsbeurteilungen bei Führung der Bücher (Anlage 4)
  • mit umfassenden Beurteilungen (Anlage 5)
  • mit umfassenden Beurteilungen bei Mitwirkung an der Buchführung (Anlage 6)

Außerdem verpflichtet der IDW S7 Wirtschaftsprüfer zur angemessenen Dokumentation der Erstellung des Jahresabschlusses (Tz. 51). "In den Arbeitspapieren oder im Erstellungsbericht, soweit dieser Dokumentationspflichten erfüllt, müssen die Tätigkeiten im Rahmen der Erstellung einschließlich der Beurteilungshandlungen nach Art, Umfang und Ergebnis festgehalten werden".

Im Rahmen der Offenlegung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach § 18 KWG gehen die Anforderungen der Banken zunehmend dahin, dass sie Jahresabschlüsse nur mit Plausibilitätsbeurteilungen oder umfassenden Beurteilungen akzeptieren. Die Vorlage eines Jahresabschlusses mit Plausibilitätsbeurteilung kann bei den Banken zu einem besseren Rating führen.

Noch Fragen?

Fragen zum Thema Berufsrechtlicher Hintergrund beantwortet Ihnen gerne ein DATEV-Mitarbeiter.

Kontakt aufnehmen