Virenschutz mit DATEV

Virenschutz: Fast jedes Unternehmen setzt heutzutage auf Virenscanner, doch leider fehlt oft ein logisches Konzept zur Vorbeugung und zum Verhalten im Virenbefall, sodass der eigentliche Schutz oft wirkungslos ist. Wir zeigen Ihnen, wie ein solch umfassendes Konzept aussehen sollte, damit Sie über einen effektiven Virenschutz verfügen.

Verlassen Sie sich nicht nur auf einen rein technischen Virenschutz (auch "Antivirus Software" genannt), da dieser keinen ausreichenden Schutz bietet. Kombinieren Sie technische mit organisatorischen Maßnahmen und kreieren Sie ein Maßnahmenbündel, bei dessen Einsatz das Auftreten von Computerviren im Unternehmen- oder Kanzleinetzwerk verhindert oder zumindest früh erkannt wird.

Regelungen und Aufklärung sind zwei wichtige Aspekt im Virenschutz, da z. B. das Nutzen von nicht freigegebener Software untersagt werden muss. Die Dokumentation von Verantwortlichkeiten, Rechten und Pflichten gibt sowohl allen Beteiligten Sicherheit vor ungewollten Zugriffen auf vertrauliche Daten. Zusätzliche sollten Sie und Ihre Mitarbeiter über die gängigen Gefährdungen (z. B. Phishing) und den richtigen Umgang mit ihnen wissen, da sich auch das positiv auf den Virenschutz in Ihrem Unternehmen auswirkt.

Virenschutz: Wichtige Regeln

  • Nutzen Sie auf allen Geräten, wie PCs, Notebooks, PDAs und Handys immer einen aktuellen Virenscanner.
  • Prüfen Sie alle eingehenden Daten & Datenträger (auch solche, die nur Datendateien enthalten) auf Viren.
  • Verwenden Sie nur Software aus sicheren und überprüften Quellen.

Wichtiger Eckpfeiler des Virenschutzes ist die Aufklärung der Mitarbeiter über die neuesten Tricks der Virenverbreiter. Die Erschaffer der Viren und Phishing-Angriffe setzen zunehmend auf die Unkenntnis der Anwender.

Auch ohne Internetverbindung sind Sie nicht vor Viren geschützt. Sobald Sie Datenträger mit Geschäftspartnern austauschen besteht ein Infektionsrisiko Ihres Endgeräts. Nicht nur PCs und Notebooks sind von Virenbefall bedroht, sondern auch aktuelle Handys, USB-Sticks und PDAs. Sobald eines dieser mobilen Endgeräte über eine Schnittstelle Kontakt zum Kanzleinetzwerk hat, setzen Sie dieses einer Virengefahr aus.

Viren, Würmer und trojanische Pferde

  • Computer-Viren sind Programme oder Programmteile und lassen sich in folgende Kategorien unterteilen: Boot-Viren setzen sich im Bootsektor der Festplatte oder Diskette fest, Datei-Viren infizieren Programmdateien und Makro-Viren befallen normalerweise Microsoft Office-Dateien (Word, Excel usw.).
  • Würmer benötigen keine anderen Dateien und werden durch den Aufruf der Wurm-Datei aktiv. Die Infektion erfolgt oftmals über E-Mail. Startet man die angehängte Datei, wird der Wurm aktiviert und verbreitet sich anschließend selbst weiter.
  • Trojanische Pferde: Vor allem auf Datenspionage spezialisiert, können aber auch ähnliche Schäden wie Computer-Viren anrichten. Ein scheinbar nützliches Programm hat ein anderes schädliches Programm in sich, das dann unbemerkt eindringt und sich auf dem PC installiert. So können wichtige und vertrauliche Daten identifiziert, verändert oder verschickt werden.

DATEV Software und Lösungen zum Virenschutz

Gegen Viren, Würmer und trojanische Pferde schützen nur die neuesten Virensignaturen. DATEV bietet Ihnen einen besonderen Virenschutz: Selbst ohne Internet-Anschluss kann das DATEV-Antivirenprogramm VIWAS Virensignaturen aktualisieren. Sie benötigen auf Ihrem Notebook, PC oder Server nur die DATEV-DFÜ-Software.

Ein gängiges Problem von Antivirus-Software ist die Beschädigung produktiver Software durch das Auslösen eines Fehlalarms, bei dem virenfreie Daten gelöscht werden können und somit verloren gehen. Damit es durch den Einsatz eines Virenscanners nicht versehentlich zu solchen Fehlalarmen oder sogar zu Systemabstürzen mit Datenverlust kommt, sollten Sie aufeinander abgestimmte Software verwenden. Dies ist mit VIWAS und VIWAS für Server, den Antivirenprogrammen von DATEV, gewährleistet.