Skulpturprojekt "Brückenbauer"

Ein neuer Blickfang an der Dreieinigkeitskirche in Gostenhof

Die Dreieinigkeitskirche ist eine von vier „Kulturkirchen“ in Nürnberg. Neben ihrer traditionellen Funktion als Gotteshaus sind hier Kunst- und Kultur-Events in und um die Kirche erwünscht. Bereits heute finden dort Open-Air-Konzerte statt, weitere Kulturveranstaltungen wie Ausstellungen, Lesungen oder Stadtteilmärkte sind in Zukunft geplant. Menschen sollen, unabhängig von ihrem Hintergrund oder ihrer Abstammung, an und in der Kirche zusammenkommen.

Skulpturprojekt "Brückenbauer" vor der Dreieinigkeitskirche
Die "Brückenbauer"-Skulptur vor der Dreieinigkeitskirche in Gostenhof. Foto: Johanna Beer

Ein gemeinsames Kunstwerk erschaffen und damit aus vielen Geschichten eine machen – das war die Intention des Gemeinschaftsprojekts „Brückenbauer“. Zum Mitmachen waren die Bürgerinnen und Bürger Gostenhofs sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DATEV, die im Stadtteil ansässig ist, aufgerufen. Über einige Wochen hinweg konnten Motive eingeschickt werden, die dann auf einzelne Edelstahlplaketten übertragen wurden. Insgesamt kamen so über 300 kreative Einsendungen zusammen, die die Teilnehmenden teilweise auch eigenhändig auf die Plaketten aufmalten.

Unter der künstlerischen Leitung der Brüder Guido und Johannes Häfner sind die einzelnen, individuellen Kunstwerke dann zu einer über 5 Meter hohen Gemeinschaftsskulptur zusammengesetzt worden. Die feierliche Einweihung des Ergebnisses fand am 24. September 2019 an und in der Dreieinigkeitskirche in Gostenhof statt. Neben Hausherr Pfarrer Bielmeier waren auch Julia Bangerth (Personalvorständin der DATEV), Professor Hans-Joachim Wagner vom Nürnberger Bewerbungsbüro zur Kulturhauptstadt Europa 2025, Dekan Dirk Wessel und Heinz-Claude Aemmer vom Bürgerverein Gostenhof anwesend. Alle Initiatoren und Redner betonten, dass die „Brückenbauer“-Skulptur die kulturelle Vielfalt aber auch Gemeinschaft des Stadtviertels perfekt repräsentiert.

Seit der offiziellen Übergabe der „Brückenbauer“-Skulptur an die Öffentlichkeit schmückt sie das neogotische Eingangsportal der Kirche und lädt alle Vorbeikommenden zu einem kurzen Moment des Verweilens ein. Jeder Blick auf die beiden „Arme“ der Skulptur lässt neue Motive und eine friedliche Koexistenz von Symbolen verschiedener Religionen, Emblemen, Tiermotiven oder kurzen Botschaften erkennen. Der obere Teil der beiden Bögen ist dabei bewusst ausgespart worden und soll durch die Imaginationskraft der Betrachter geschlossen werden. So wird jeder ein Teil des Kunstwerkes.

Initiatoren und künstlerische Leitung

Künstlerische Leitung Johannes Häfner (Kulturreferent der DATEV) und Guido Häfner (Bildhauer)

Unterstützt von
Julia Bangerth (Vorstandsmitglied DATEV),
Dekan Dirk Wessel (Prodekanat Nürnberg West),
Pfarrer Peter Bielmeier (Gemeindepfarrer Dreieinigkeitskirche),
Jean-Claude Aemmer (Vorsitzender des Bürgervereins Gostenhof),
Stadt Nürnberg - Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Europas 2025,
Kulturbüro des Rates der EKD, Dr. Johann Hinrich Claussen.

Pressekontakt

DATEV eG

Till Stüve
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