Im Fokus

DATEV Seismograf

Auch in Zeiten von Veränderungen vertrauen viele mittelständische Unternehmen auf die Expertise ihrer Steuerberaterinnen und Steuerberater. Diese haben fundierte Einblicke in die wirtschaftliche Situation und die Auswirkungen der Veränderungs-bedingten Herausforderungen auf das jeweilige Geschäft. Um einen breiteren Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage im Mittelstand sowie im steuerberatenden Berufsstand zu erlangen, hat DATEV im Juni 2022 den DATEV Seismograf eingeführt.

1. Befragungswelle (2. - 10. Juni 2022)

Zahlreiche sich überlagernde Krisen belasten derzeit den Mittelstand: unter anderem der Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, die noch nicht überwundene Corona-Pandeie, Rohstoff- und Energiepreise, die allgemeine Inflation. Angesichts dieser schwierigen Lage werden durchschnittlich sechs Prozent Unternehmensmandate der Kanzleien als insolvenzgefährdet eingestuft.

7.500 Steuerberatungskanzleien wurden per E-Mail eingeladen, sich zwischen dem 2. und 10. Juni 2022 an der ersten Befragungswelle zu beteiligen. 555 Kanzleien haben den Fragebogen ausgefüllt.

Pressemeldung

Mittelstand sucht in der Krise Unterstützung bei Steuerkanzleien

Grafiken

Der fortschreitende Klimawandel, Krieg in der Ukraine, die noch nicht überwundene Corona-Pandemie, steigende Rohstoff- und Energiepreise, die allgemeine Inflation, der allgegenwärtige Fachkräftemangel - der deutsche Mittelstand leidet unter zahlreichen sich überlagernden Krisen. Rund sechs Prozent der Unternehmen sind in der Folge aktuell von einer Insolvenz bedroht.

Auch Unternehmen, die nicht akut von einer Insolvenz bedroht sind, sind mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. So sehen die Kanzleien bei 80 Prozent ihrer Unternehmenskunden einen akuten Fachkräftemangel, 70 Prozent sind von steigenden Energiekosten betroffen und 68 Prozent leiden unter den Rohstoffpreisen.

Dank der hohen Nachfrage bewerten die Kanzleien ihre wirtschaftliche Situation überwiegend optimistisch. Doch die Kehrseite der Medaille ist eine außerordentliche Arbeitsbelastung: 88 Prozent geben eine zum Teil erhebliche Überlastung an.

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