Konjunkturpaket

Überbrückungshilfe

Auf dieser Seite erhalten Sie alle relevanten Informationen zur Überbrückungshilfe. Die Seite wird laufend aktualisiert.

Anhebung der monatlichen Förderhöchstbeträge und neues Beihilferegime „Allgemeine Bundesregelung Schadensausgleich“

Laut angepasster FAQ-Liste des Bundes zur Corona-Überbrückungshilfe III wird der maximale Zuschuss auf 10.000.000 Euro pro Fördermonat angehoben. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.

Weiterhin sind die beihilferechtlichen Obergrenzen zu beachten: Demnach beträgt die maximale Gesamthöhe der Überbrückungshilfe III auf Grundlage der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich 40.000.000 Euro. Zulässig ist zudem eine Kombination der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich mit der Bundesregelung Kleinbeihilfen 2020 und der De-minimis-Verordnung sowie der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020. Der maximal zulässige Höchstbetrag beträgt für den gesamten Förderzeitraum der Überbrückungshilfe-Programme somit 52.000.000 Euro.

Die Anpassung der Förderhöchstbeträge in der Auswertung Überbrückungshilfe 3 und in der Beihilfenübersicht in Kanzlei-Rechnungswesen erfolgt voraussichtlich mit einem Hotfix am 15.07.2021.

Branchenspezifische Angaben werden beim XML-Upload nicht ins Antragsportal übernommen

Aufgrund mehrerer Änderungen im Antragsportal des Bundes kommt es zu Anpassungen bei der Antragsbearbeitung im Portal und zu Einschränkungen beim XML-Upload. Letzteres betrifft die Auswahl der Branchenzugehörigkeit in den Angaben zur Antragsberechtigung und die entsprechend erfassten branchenspezifischen Fixkosten. Falls Ihr Mandant in einem der Branchenbereiche „Reisebranche“, „Veranstaltungs- und Kulturbranche“, „Einzelhandel“, „Großhandel“, „Hersteller“, „Gastronomiebetrieb“ oder „Pyrotechnik“ tätig ist, selektieren Sie die Branche im offiziellen Antragsportal des Bundes manuell und erfassen Sie anschließend die zugehörigen branchenspezifischen Fixkosten. In Kanzlei-Rechnungswesen bereits erfasste Angaben zur Branchenzugehörigkeit und zu den branchenspezifischen Fixkosten werden beim XML-Upload nicht mehr übernommen. Voraussichtlich mit dem Servicerelease 9.34 bzw. 10.03 (Bereitstellung am 09.07.2021) wird der XML-Upload auch für die branchenspezifischen Angaben wieder möglich sein.

Überbrückungshilfe III Plus und Neustarthilfe Plus

Der Förderzeitraum der 3. Phase der Corona-Überbrückungshilfe sowie der Neustarthilfe verlängert sich bis 30.09.2021. Die beiden Förderprogramme werden nun als Überbrückungshilfe III Plus bzw. Neustarthilfe Plus weitergeführt. Sobald uns alle Informationen zur Verlängerung der Förderprogramme vorliegen, werden wir eine programmtechnische Unterstützung in Kanzlei-Rechnungswesen anbieten.

Berechnung der Förderhöhe - Abweichung bei der Berechnung branchenspezifischer Fixkosten

Mit dem DATEV-Hotfix IRW20000-09300 für Kanzlei-Rechnungswesen 9.29 bzw. DATEV-Hotfix IRW20000-1000D für Kanzlei-Rechnungswesen 10.0C (Bereitstellung am 27.05.2021) reagieren wir auf die kurzfristigen Änderungen bei der Berechnung der branchenspezifischen Fixkosten im Online-Portal des Bundes.

Die Fördersätze für branchenspezifische Fixkosten in der Auswertung zur 3. Phase der Corona-Überbrückungshilfe in Kanzlei-Rechnungswesen wurden an die kurzfristig geänderten Fördersätze im Online-Portal des Bundes angeglichen.

Es gelten nun folgende Fördersätze bei branchenspezifischen Fixkosten:

  • Reisebranche: jeweiliger monatlicher Fördersatz bis zu max. 100%
  • Veranstaltungs- und Kulturbranche: fix 90%
  • Einzelhandel, Großhandel, Hersteller, Gastronomiebetrieb: jeweiliger monatlicher Fördersatz bis zu max. 100%
  • Pyrotechnik: fix 90%

Überbrückungshilfe Phase 3

Seit 10. Februar 2021 können Anträge auf Überbrückungshilfe Phase 3 im offiziellen Portal gestellt werden.

Mit dem Service-Release vom 19. März 2021 berücksichtigen wir die geänderten Vorgaben des BMWi.

Mit dem Hotfix zu Kanzlei-Rechnungswesen vom 9. April 2021 werden die aktuellsten Änderungen im Antragsportal (branchenabhängige Fixkosten) freigeschaltet.

Mit dem Service-Release vom 15. April 2021 aktualisieren wir das Tool Rechnungslegungspflicht in Kanzlei-Rechnungswesen / Rechnungswesen kommunal um eine Prüfung zur Überbrückungshilfe III.

Mit dem Hotfix zu Kanzlei-Rechnungswesen vom 22. April 2021 steht der XML-Upload zur Verfügung. Damit ist eine Wertübernahme aus der Programmunterstützung zur Überbrückungshilfe 3 in das Antragsportal möglich. Außerdem wurde die Darstellung der Berechnung des Eigenkapitalzuschusses an die nachjustierte Abbildung im Antragsportal angepasst.

Details finden Sie in folgenden Dokumenten:

Neustarthilfe

Die Neustarthilfe kann auch durch einen prüfenden Dritten beantragt werden. Mit dem Hotfix vom 9. April 2021 wird diese Antragstellung in Kanzlei-Rechnungswesen unterstützt.

Nachweis und Dokumentation der wirtschaftlichen Situation

Beim Antrag auf Überbrückungshilfe müssen nach den Vorgaben des BMWi auch einige Aspekte wie die wirtschaftliche Situation per 31.12.2019 oder das Nichtvorliegen einer Insolvenz bestätigt werden. Dazu bedarf es Informationen, die über das Rechnungswesen hinaus reichen. Vor allem bei neuen Mandaten können dabei folgende Angebote unterstützen, um den Prozess zu beschleunigen und zusätzlich durch Dokumentation abzusichern.

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