Top ausgestattet und nach ISO 27001 zertifiziert

Das DATEV-Rechenzentrum - das "Herz" der Genossenschaft

Wenn etwas als der eigentliche Kern, das pulsierende Herz der DATEV angesprochen werden kann, dann ist es das Rechenzentrum. Hier laufen mehrere Petabyte an Daten zusammen, werden verarbeitet und archiviert - auf höchstem Sicherheitsniveau, wie die Zertifizierung nach ISO 27001 verbürgt. Doch was passiert im Rechenzentrum genau und inwiefern entlastet es die Kanzleien, Anwälte und Mandanten? Werfen wir einen Blick in die Kathedrale des Hochleistungs-Computings ...

Das DATEV-Rechenzentrum - Tragwerk des Berufsstands

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DATEV-Rechenzentrum mit moderner Roboter-Technik im Einsatz

Das Rechenzentrum bietet weit mehr als pure Rechenleistung und schier unerschöpfliche Speicherkapazität. Sein eigentlicher Zweck ist Entlastung – von zeitraubenden Routine-Aufgaben, um Freiräume für die Kerntätigkeiten des Berufsstandes zu schaffen, für Beratung und Mandatsführung. In diesem Zusammenhang wickelt das Rechenzentrum auch den millionenfachen Druck und Versand von Lohndokumenten ab, übermittelt - im Rahmen der steuerberaterlichen Aufgaben - Daten an Finanzämter, Sozialversicherungsträger und Banken.

Einige DATEV-Programme - zum Beispiel LODAS - bieten die Möglichkeit, die Datenverarbeitung direkt im RZ durchzuführen. Der PC in der Kanzlei wird dabei zum reinen Terminal für die Datenein- und ausgabe. Auch Security-Dienste, wie E-Mail-Verschlüsselung oder verschiedene Online-Anwendungen, wie etwa die Mandanten-Fernbetreuung, basieren auf dem Rechenzentrum, ohne dass der Nutzer dies unmittelbar bemerkt.

Natürlich werden auch nach wie vor klassische Rechenzentrums-Leistungen wie Datenarchivierung, Datensicherung und Hosting erbracht. Das DATEV-RZ stellt Software und fällige Updates schnell und einfach bereit. Bei Bedarf können Datenauswertungen und -analysen durchgeführt werden, um alarmierenden Abweichungen von den erwarteten Werten auf die Spur zu kommen, die Plausibilität von Ergebnissen zu prüfen und Trends in der Geschäftsentwicklung von Mandantenbetrieben frühzeitig zu erkennen.

Das DATEV-Rechenzentrum - sichere Basis und Datendrehscheibe

Das DATEV-Rechenzentrum ist die zentrale Datendrehscheibe zwischen Kanzlei, Mandanten und verschiedenen Institutionen. Auch der Gesetzgeber setzt zunehmend auf elektronische Kommunikation und digitalen Datenaustausch. Mehr Erfahrung und Sicherheit kann kein anderer Dienstleister in diesem Bereich bieten.

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Die Ausstattung - Technik im Detail

Das Rechenzentrum besteht aus vier IBM-Großrechneranlagen, 1.510 Unix- und 7.018 Windows-Servern. Allein die Großrechner kommen auf eine Gesamtleistung von 52.741 MIPS. Auch wenn solch eine Zahl letztlich nur Experten etwas sagt, zeigt sie doch auch dem Laien, dass hier gewaltige Kapazitäten am Werke sind.

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27.164 Terabyte Kassettenarchiv mit Robotertechnik

Hinzu kommen 11.842 Terabyte Speicherkapazität sowie ein Kassettenarchiv von 27.164 Terabyte mit archivierten Daten. Auf eine handelsübliche CD passen etwa 650 Megabyte. Um den gesamten Festplattenspeicher auf CDs zu sichern, bräuchte man rund 8,6 Millionen CDs - und eine gewaltige Spindel zur Aufbewahrung, denn der Turm hätte mit 12.800 Metern eine Höhe, die den Mount Everest deutlich überragen würde. Und das Kassettenarchiv? Es müsste 23 Millionen CDs aufnehmen, eine "Säule" von 34 Kilometern Höhe!

Und apropos CD: Natürlich gehören auch 31 CD- und DVD-Fertigungssysteme zur Ausstattung, die für die Bereitstellung der DATEV-Software bei Mitgliedern, Kanzleien und Mandanten sorgen.

Datenfluss zum Druck- und Versandzentrum

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Druck- und Versandzentrum der DATEV

Des Weiteren ist das Rechenzentrum auch direkt mit dem Druck- und Versandzentrum verbunden, das - der Name sagt's - den Druck und Versand der übermittelten Daten übernimmt. Ein Beispiel hierfür: 10 Millionen Lohn- und Gehaltsabrechnungen, die jeden Monat ohne jede Fehlertoleranz ihre Empfänger erreichen müssen. Hierfür stehen 48 Druckmaschinen bereit. Dazu kommen Versand-Anlagen: ein automatisches Versandlager, Fördertechnik und Maschinen zum Kommissionieren, Kuvertieren, Banderolieren, Verpacken und Freimachen – ein gewaltiger technischer Aufwand, allein im Dienste der Berufsträger und damit letztlich im Dienste von uns allen.