Kanzlei-Controlling

Kanzlei-Controlling - Begriffserklärung: Kanzlei-Controlling bzw. Kanzleisteuerung ist ein zentraler Bestandteil des Kanzleimanagements. Allgemein versteht man unter Kanzlei-Controlling den führungsunterstützenden Prozess von Zielsetzung sowie Planung, Steuerung und Kontrolle der Zielerreichung.

Zwei Bereiche des Kanzlei-Controllings

Operatives Kanzlei-Controlling ist Teil eines umfassenden Kanzleisteuerungssystems, das auf die Erstellung von Planungs- und Kontrollkonzepten und die Einhaltung der Erfolgsziele im kurzfristigen Bereich abzielt. Hierbei steht die Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit der Kanzleiprozesse im Mittelpunkt sowie deren operative Planung, Budgetierung und Überwachung. Die operative Kanzleisteuerung (operatives Controlling) bezieht sich auf die wirtschaftliche Umsetzung bzw. Realisierung der langfristigen Kanzleiziele und -strategien und befasst sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle von kurzfristigen und tätigkeitsbezogenen Vorgängen.

Strategisches Kanzlei-Controlling dient der nachhaltigen Existenzsicherung der Kanzlei, indem es Probleme und Zielabweichungen erkennt, bevor diese sich in operativen Zahlen der Kanzlei niederschlagen. Die wichtigsten Aufgaben sind daher die strategische Planung und die strategische Kontrolle. Sämtliche Daten und Informationen werden hierzu mit dem Ziel analysiert, strategische Optionen zu entwickeln.

Vorteile des Kanzlei-Controllings

Steigerung der Wirtschaftlichkeit und Ertragskraft: Die IT Ihrer Kanzlei enthält zahlreiche Daten, aus denen sich Kennzahlen zur Kanzleisteuerung ableiten lassen. Die Lösungen von DATEV Eigenorganisation unterstützen Sie dabei. Typische Fragen können so zuverlässig beantwortet werden, beispielsweise:

  • Wie ist ein bestimmter Bearbeitungsstand?
  • Wie hoch ist der aktuelle Deckungsbeitrag?
  • Welche Mandanten steuern wie viel zum Erfolg der Kanzlei bei?
  • Welche Mandate sind lukrativ, welche weniger?
  • Wo liegen die Stärken und Schwächen der Kanzlei?

Die DATEV-Lösungen im Einzelnen