Der DATEV-Digitalisierungsindex für die Steuerberaterbranche

Als Genossenschaft der steuerberatenden Berufe untersucht die DATEV eG gemeinsam mit dem Marktforschungsunternehmen Ipsos regelmäßig den Stand der Digitalisierung in den Steuerberatungskanzleien. Das Ergebnis: unser Digitalisierungsindex.

Der DATEV-Digitalisierungsindex im März 2021

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Die Digitalisierung in den Steuerberatungskanzleien hat seit vergangenem Herbst etwas an Fahrt verloren. Der DATEV-Digitalisierungsindex gab im Vergleich zur Erhebung vom September 2020 leicht um 3,7 Punkte von 112,1 auf 108,4 Punkte nach. Grund dafür ist vor allem die enorm gestiegene Belastung der Kanzleien in der Corona-Pandemie. Sie bremst vor allem die Digitalisierungsbestrebungen kleiner bis mittlerer Kanzleien, die mit ihren Ressourcen besonders haushalten müssen. Bei kleinen Kanzleien mit bis zu vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach wie vor weniger mit digitalen Tools als größere Kanzleien arbeiten, sinkt der Indexwert sinkt um 5,6 auf 93,2 Punkte. Die mittleren Kanzleien mit 5 bis 13 Mitarbeitern stehen nun bei 114,5 Punkten (-2,5). Die größeren, ohnehin schon vergleichsweise digital aufgestellten Kanzleien ab 14 Mitarbeitern verzeichnen dagegen einen geringen Zuwachs von 1,4 auf 131,3 Punkte.

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