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30. Oktober 2026
Importpreise im September 2026: +10,4 % gegenüber September 2025
Die Importpreise waren im September 2026 um 10,4 % höher als im September 2025. Dies war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit November 2022. Im August 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +8,3 % gelegen, im Juli 2026 bei +6,8 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im September 2026 gegenüber August 2026 um 2,1 %.
30. Oktober 2026
RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Kräftiger Anstieg im September verdeckt Risiken
Der vom RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und dem Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) berechnete Containerumschlag-Index ist im September kräftig von 142,4 (revidiert) auf 146,8 Indexpunkte gestiegen. Inzwischen scheinen sich viele Unternehmen auf die Lieferschwierigkeiten aus der Golfregion eingestellt zu haben, sodass deren dämpfende Wirkung weniger spürbar ist.
30. Oktober 2026
Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2026 um 0,2 % höher als im Vorquartal
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist das BIP im 3. Quartal 2026 gegenüber dem 2. Quartal 2026 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gestiegen, nachdem es bereits in der ersten Jahreshälfte 2026 gewachsen war.
29. Oktober 2026
Unternehmen kommen wieder etwas leichter an Kredite
Die Unternehmen in Deutschland sind im dritten Quartal 2026 wieder etwas leichter an Kredite gekommen. Zwar stuften immer noch knapp 36 Prozent der mittelständischen Unternehmen das Verhalten der Banken in Kreditverhandlungen als restriktiv ein - und damit deutlich mehr als im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Das waren lt. KfW-ifo-Kredithürde allerdings fast fünf Prozentpunkte weniger als im Vorquartal.
27. Oktober 2026
Bruttosparquote in Deutschland mit 18,9 % im internationalen Vergleich überdurchschnittlich hoch
Private Haushalte in Deutschland sparen anteilig mehr als in vielen anderen Industriestaaten. Mit 18,9 % lag die Bruttosparquote im Jahr 2025 deutlich über dem Durchschnitt in der Europäischen Union von 14,3 %, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
26. Oktober 2026
So viele Gründungen wie seit 15 Jahren nicht mehr
Das Gründungsgeschehen in Deutschland hat 2025 deutlich an Dynamik gewonnen. Nach einer Erhebung des ZEW Mannheim und Creditreform wurden rund 183.000 neue Unternehmen gegründet. Das sind 7,7 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele wie seit 15 Jahren nicht mehr.
23. Oktober 2026
Familienunternehmen zwischen Resilienz und Risikobereitschaft
Auf dem International Roundtable on SMEs diskutierten Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die Zukunft des Mittelstands. Das IfM Bonn berichtet.
23. Oktober 2026
Deutscher Mittelstand ist gut positioniert, den Aufschwung mitzutragen
Deutschland befindet sich im wirtschaftlichen Aufschwung – und die mittelständischen Unternehmen sind gut aufgestellt, diesen nachhaltig mit voranzutreiben. Denn trotz der zahlreichen Herausforderungen der vergangenen Jahre zeigt sich der deutsche Mittelstand widerstandsfähig. Details zeigt das KfW-Mittelstandspanel.
22. Oktober 2026
Konjunkturausblick für das Schlussquartal hellt sich auf - Rezessionsrisiko deutlich gesunken
Die konjunkturellen Aussichten für das Schlussquartal 2026 haben sich deutlich aufgehellt. Das signalisiert der Konjunkturindikator der Hans-Böckler-Stiftung.
21. Oktober 2026
Digitale Transformation im Mittelstand: BMWE startet Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren
Um die erfolgreiche Unterstützung des deutschen Mittelstands in eine neue Phase zu führen, baut das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) ab dem 1. Januar 2027 ein neues schlagkräftiges Netzwerk der Mittelstand-Digital Zentren auf.
20. Oktober 2026
Erzeugerpreise im September 2026: +6,7 % gegenüber September 2025
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im September 2026 um 6,7 % höher als im September 2025. Das war der stärkste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit März 2023 (+7,5 %). Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im September 2026 gegenüber dem Vormonat August 2026 um 1,9 %.
20. Oktober 2026
Erbschaftsteuer: Privilegierung von Betriebsvermögen ist größte Steuervergünstigung - und ökonomisch zweifelhaft
Die praktizierte Verschonung von Betriebsvermögen bei der Erbschaftsteuer ist ungerecht und ökonomisch zweifelhaft: Sie ist die größte Steuervergünstigung in Deutschland und führt wesentlich dazu, dass die Erbschaftsteuer besonders große Vermögen schwächer betrifft als kleinere. Und sie schwächt die Finanzbasis der öffentlichen Hand, etwa für Investitionen. Zur Sicherung von Unternehmen und Arbeitsplätzen im Erbfall gibt es bessere Möglichkeiten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Analyse der Hans-Böckler-Stiftung zum Verfahren vor dem BVerfG.
20. Oktober 2026
Rückgang der Konjunkturerwartungen
Nach der kontinuierlichen Verbesserung über den Sommer verschlechtern sich die Erwartungen im Oktober. Der ZEW-Index sinkt um 6,6 Punkte und beträgt nun plus 28,1 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verzeichnet dagegen erneut eine kräftige Erhöhung. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 35,9 Punkten um 11,2 Punkte über dem Vormonatswert.
19. Oktober 2026
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im August 2026: +0,5 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im August 2026 gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,5 % gestiegen.
19. Oktober 2026
China-Handel: Defizit erstmals über 100 Milliarden Euro
Das deutsche Handelsbilanzdefizit mit China dürfte 2026 erstmals mehr als 100 Milliarden Euro betragen. Seit 2019 hat es sich damit mehr als versiebenfacht, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Der China-Schock 2.0 trifft damit unseren industriellen Kern.
19. Oktober 2026
Inflation: Sechs Haushaltstypen bei 3,4 bis 3,6 Prozent - Tankrabatt oder niedrigere Stromsteuer sinnvoller als Zinserhöhungen
Die Inflation in Deutschland ist im September 2026 um 0,4 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent gestiegen. Der erneute Preisschub bei Kraftstoffen hat sich wie in den Vormonaten bei Familien mit mittleren und mit niedrigen Einkommen am stärksten ausgewirkt. Das geht aus dem aktuellen Inflationsmonitor des IMK der Hans-Böckler-Stiftung hervor.
15. Oktober 2026
Gewerbesteuereinnahmen im Jahr 2025 um 1,5 % höher als im Vorjahr
Die Gemeinden in Deutschland haben im Jahr 2025 rund 76,4 Milliarden Euro an Einnahmen aus der Gewerbesteuer (brutto) erzielt. Dies bedeutet ein Plus von rund 1,1 Milliarden Euro oder 1,5 % gegenüber dem Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.
14. Oktober 2026
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Oktober 2026
Die deutsche Wirtschaft verlor im dritten Quartal 2026 vorübergehend an Schwung, bleibt aber auf Erholungskurs. Wie in der jüngst veröffentlichten Herbstprojektion der Bundesregierung angenommen, dürfte sich die konjunkturelle Dynamik nach der spürbaren Belebung im ersten Halbjahr 2026 im dritten Quartal etwas verringert haben. Den aktuellen Stand der wirtschaftlichen Entwicklung zeigt das BMWE.
14. Oktober 2026
Großhandelspreise im September 2026: +8,7 % gegenüber September 2025
Die Verkaufspreise im Großhandel waren lt. Statistischem Bundesamt im September 2026 um 8,7 % höher als im September 2025. Im August 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +6,8 % gelegen, im Juli 2026 bei +5,3 %. Ein höherer Preisanstieg als im September 2026 wurde zuletzt im Februar 2023 verzeichnet.
13. Oktober 2026
Inflationsrate im September 2026 bei +3,3 %
Die Inflationsrate in Deutschland lag lt. Statistischem Bundesamt im September 2026 bei +3,3 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise erneut verstärkt, nachdem sie im August 2026 bei +2,9 % und im Juli 2026 bei +2,8 % gelegen hatte.
12. Oktober 2026
Fast 7 von 10 Unternehmen beschäftigen IT-Quereinsteiger
Laut einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zählen für 51 Prozent der Unternehmen praktische IT-Kenntnisse mehr als formale Abschlüsse.
12. Oktober 2026
Analoge Ämter bremsen Wirtschaft aus
Die schleppende Digitalisierung der Verwaltung belastet die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Für drei Viertel der Unternehmen ist die digitale Rückständigkeit der für sie zuständigen Ämter und Behörden ein internationaler Standortnachteil. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom.
09. Oktober 2026
Unternehmensinsolvenzen im Juli 2026: +8,0 % gegenüber Juli 2025
Im Juli 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.373 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 8,0 % mehr als im Vorjahresmonat.
08. Oktober 2026
Exporte im August 2026: -0,8 % zum Juli 2026
Im August 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Juli 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % gesunken und die Importe um 0,9 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 nahmen die Exporte um 6,2 % und die Importe um 5,5 % zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt.
08. Oktober 2026
Deutscher Wagniskapitalmarkt erlebt sehr starkes drittes Quartal
Der deutsche Venture-Capital-Markt hat ein sehr erfolgreiches drittes Quartal erlebt. Hiesige Start-ups sammelten mehr als 4,5 Milliarden Euro ein – das war nochmal ein gutes Drittel mehr als im starken Vorquartal und fast viermal mehr als im dritten Quartal 2025. Das sind Ergebnisse des KfW-Venture-Capital-Dashboards.
08. Oktober 2026
Herbstprojektion der Bundesregierung
Das BMWE hat die Herbstprojektion der Bundesregierung vorgestellt. Für das laufende Jahr erwartet die Bundesregierung eine Fortsetzung der konjunkturellen Erholung mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent. Gegenüber der Frühjahrsprojektion wird die Wachstumserwartung damit um 0,8 Prozentpunkte angehoben. Für 2027 wird mit einem BIP-Anstieg um 1,1 Prozent gerechnet, für 2028 mit 0,6 Prozent.
07. Oktober 2026
Produktion im August 2026: +2,0 % zum Vormonat
Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2026 gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 2,0 % gestiegen.
07. Oktober 2026
Konjunktur: Wachstum kommt seit 2020 nur vom Staat
Die deutsche Wirtschaft wächst seit sechs Jahren nur noch, weil der Staat mehr ausgibt - aus eigener Kraft schafft die gesamte Privatwirtschaft derzeit kein Wachstum, zeigt eine Studie des IW Köln.
06. Oktober 2026
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im August 2026: -10,6 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2026 gegenüber Juli 2026 saison- und kalenderbereinigt um 10,6 % gesunken.
06. Oktober 2026
Deutsche Auslandsinvestitionen: Seit 2010 mehr als verdoppelt
Deutsche Unternehmen haben den Wert ihrer Direktinvestitionen im Ausland seit 2010 mehr als verdoppelt, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Gründe hierfür sind vermehrt niedrige Produktionskosten im Ausland. Das kann zu Lasten des deutschen Standortes gehen.
05. Oktober 2026
Gewerbesteuer-Hebesätze im Vergleich
Die Gewerbesteuer entwickelt sich zur stillen Standortbremse, das zeigt die DIHK-Erhebung zu den Hebesätzen 2026. Dass die Belastung der Betriebe weiter steigt, liegt auch an der angespannten Finanzlage vieler Kommunen. Die DIHK plädiert für strukturelle Reformen und steuergesetzliche Anpassungen.
05. Oktober 2026
Mitbestimmte Unternehmen sind bei Digitalisierung erfolgreicher – doch geplante „EU Inc.“ bedroht Mitbestimmung massiv
Die digitale Transformation verspricht für Unternehmen enorme Wachstums- und Erfolgspotenziale und ist zugleich aktuell eine der größten Herausforderungen. Unternehmen, die im Aufsichtsrat mitbestimmt sind, nehmen diese Herausforderung lt. I.M.U. der Hans-Böckler-Stiftung erfolgreicher an als ansonsten vergleichbare Unternehmen ohne Mitbestimmung.
01. Oktober 2026
RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel im August 2026 robust – kräftiges Plus in Nordeuropa
Der weltweite Containerumschlag hat sich im August 2026 im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Trotz der weiterhin ungelösten Situation im Persischen Golf und der zusätzlichen Bedrohung der Schifffahrt im Roten Meer erweist sich der internationale Handel lt. RWI Essen als robust. In den nordeuropäischen Häfen ist der Containerumschlag sogar deutlich gestiegen.
30. September 2026
Importpreise im August 2026: +8,3 % gegenüber August 2025
Die Importpreise waren im August 2026 um 8,3 % höher als im August 2025. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 1,0 %.
30. September 2026
Inflationsrate im September 2026 voraussichtlich +3,3 %
Die Inflationsrate in Deutschland wird im September 2026 voraussichtlich +3,3 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber August 2026 um 0,6 %.
29. September 2026
KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: September 2026
Mit den September-Zahlen zum KfW-ifo-Mittelstandsbarometer verdichten sich lt. KfW Research die Zeichen dafür, dass die Erholung in Deutschland allgemein und im Mittelstand im Speziellen definitiv Fuß gefasst hat.
28. September 2026
Führt künftig eine KI das Bewerbungsgespräch?
Stellenanzeigen mit KI schreiben, Bewerbungen automatisch vorsortieren und künftig sogar Bewerbungsgespräche von einer KI führen lassen - fast jedes achte Unternehmen setzt KI im Bewerbungsprozess heute bereits ein, und alle anderen können sich dies für die Zukunft vorstellen. Das sind Ergebnisse einer Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.
24. September 2026
Wirtschaft will Entlastung beim Datenschutz
Die deutsche Wirtschaft fordert eine umfassende Reform des Datenschutzes. 90 Prozent der Unternehmen halten eine gezielte Reform der DSGVO für notwendig, 41 Prozent sogar für sehr notwendig. Ähnliches bei der Datenschutzaufsicht: 93 Prozent halten eine Reform des deutschen Aufsichtssystems für nötig, 26 Prozent sogar eine grundlegende. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Befragung des Digitalverbands Bitkom.
24. September 2026
Aufschwung mit Strukturproblemen - Finanzpolitik auf Abwegen
Die deutsche Wirtschaft ist seit Ende 2025 im Aufschwung. Die Erholung fällt stärker aus als noch im Frühjahr erwartet, bleibt aber schwach. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das laufende Jahr ein BIP-Plus von 1,3% und für die beiden folgenden Jahre von 1,1% bzw. 0,4%. Gegenüber dem Frühjahr wurde die Prognose für 2026 um 0,7 und für 2027 um 0,2 Prozentpunkte angehoben.
23. September 2026
Gut jedes zehnte mittelständische Unternehmen beschäftigt ausländische Fachkräfte
Der demografische Wandel wird zu einem zunehmenden Problem für den deutschen Arbeitsmarkt. Die Zuwanderung von qualifizierten Arbeitskräften kann ein Lösungsbaustein für die entstehende Personallücke sein. Derzeit beschäftigt gut jedes zehnte mittelständische Unternehmen in Deutschland Fachkräfte aus dem Ausland. Dabei handelt es sich lt. KfW Research vor allem um große Mittelständler mit 50 und mehr Beschäftigten.
21. September 2026
Haushaltsspezifische Inflationsraten: Fünf Haushaltstypen an oder über drei Prozent-Marke
Die Inflation in Deutschland ist im August 2026 um 0,1 Prozentpunkte auf 2,9 Prozent gestiegen. Zentraler Grund dafür ist das Wiederaufflammen des Iran-Kriegs, das den Rohölpreis und die Raffineriemargen steigen ließ, verstärkt durch den fortgesetzten Ukraine-Krieg. Der aktuelle Inflationsmonitor des IMK der Hans-Böckler-Stiftung gibt einen Überblick.
21. September 2026
Exporte von neuen Pkw in den ersten sieben Monaten 2026 um 4,0 % zum Vorjahreszeitraum gesunken
Von Januar bis Juli 2026 wurden rund 2 Mio. neue Pkw im Wert von 73,5 Mrd. Euro aus Deutschland exportiert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sanken im Vergleich zum Vorjahreszeitraum die Exporte von Neuwagen mengenmäßig um 4 %. Wertmäßig nahm der Export von neuen Pkw um 8,9 % ab.
21. September 2026
Überraschendes Wachstum, breite Erholung bleibt aus
Die deutsche Wirtschaft wächst 2026 um knapp 1,2 Prozent – deutlich stärker als erwartet. Eine dauerhafte und breit angelegte Erholung ist jedoch vorerst nicht in Sicht, zeigt die neue Konjunkturprognose des IW Köln.
18. September 2026
Investitionsmonitor Deutschland – Herbst 2026
Der Investitionsmonitor Deutschland dokumentiert lt. KfW Research eine sehr volatile Investitionsentwicklung in der ersten Jahreshälfte.
18. September 2026
Erzeugerpreise im August 2026: +4,6 % gegenüber August 2025
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im August 2026 um 4,6 % höher als im August 2025. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im August 2026 gegenüber dem Vormonat Juli 2026 um 1,1 %.
18. September 2026
Geopolitische Spannungen belasten Deutschlands Außenhandel
Geopolitische Spannungen prägen lt. einer Analyse von KfW Research den deutschen Außenhandel messbar.
17. September 2026
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2026: +1,5 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,5 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2025 stieg der Auftragsbestand kalenderbereinigt um 10,9 %.
17. September 2026
Deutliche Anhebung: IMK prognostiziert 1,3 Prozent Wirtschaftswachstum 2026 und 1,4 Prozent 2027
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wird 2026 und 2027 stärker ausfallen als bisher erwartet. Das liegt einerseits an überraschend starken deutschen Exporten in der ersten Jahreshälfte 2026, andererseits an den erhöhten staatlichen Ausgaben für Verteidigung und den zusätzlichen Investitionen in Infrastruktur. Mit der besseren Ausgangsbasis dürfte das deutsche BIP in diesem Jahr um durchschnittlich 1,3 Prozent und 2027 um 1,4 Prozent wachsen, so die neue Prognose der Hans-Böckler-Stiftung.
17. September 2026
Weniger Unternehmensinsolvenzen in Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und im Saarland
Laut IfM Bonn hat sich der Anstieg der Insolvenzen gegenüber dem 1. Halbjahr 2025 halbiert.
16. September 2026
Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik: Zahl der neuen Auszubildenden binnen zehn Jahren um 30,5 % gestiegen
Egal ob Wärmepumpen oder Klimaanlagen – für die Installation und Wartung solcher Geräte braucht es entsprechend ausgebildete Fachkräfte. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, begannen im Jahr 2025 knapp 14.400 Menschen eine Ausbildung in einem Beruf der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
15. September 2026
Großhandelspreise im August 2026: +6,8 % gegenüber August 2025
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im August 2026 um 6,8 % höher als im August 2025. Ausschlaggebend für den Preisanstieg im August 2026 waren noch immer die Kriegshandlungen im Iran und im Nahen Osten, in deren Folge sich insbesondere die Großhandelspreise für Energieprodukte und Rohstoffe erhöhten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Großhandelspreise im August 2026 gegenüber Juli 2026 um 0,9 %.
15. September 2026
Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI
Künstliche Intelligenz hat in Deutschland lt. Bitkom erstmals die Mehrheit der Unternehmen erreicht: Erstmals setzt mit 57 Prozent der Großteil der Unternehmen KI ein.
15. September 2026
Konjunkturerwartungen bleiben positiv
Im September bleiben die Konjunkturerwartungen stabil. Der ZEW-Index steigt leicht um 0,5 Punkte und beträgt nun plus 34,7 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage verzeichnet erneut eine kräftige Erhöhung.
14. September 2026
Trotz Krise: Familienfreundlichkeit für 9 von 10 Unternehmen wichtig
Selbst Unternehmen in wirtschaftlich schwieriger Lage lassen nicht von familienfreundlichen Maßnahmen ab, zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). In Zukunft wird die Vereinbarkeit für die Fachkräftesicherung noch wichtiger sein.
14. September 2026
Wie schwer wiegt der China-Schock bei Rohstoffen?
Deutschland möchte in seiner Rohstoffversorgung unabhängiger werden. KfW Research hat eine umfangreiche Info- und Datensammlung zusammengestellt, die die Abhängigkeiten vor dem Hintergrund der aktuellen geoökonomischen Entwicklung und der zunehmenden strategischen Nutzung von Rohstoffen beleuchtet.
14. September 2026
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im September 2026
Nach der spürbaren Erholung im ersten Halbjahr 2026 zeichnet sich zur Jahresmitte eine wirtschaftliche Abschwächung ab. Zwar haben sich Stimmungsindikatoren zuletzt weiter deutlich aufgehellt und neben den Geschäftserwartungen wurde auch die aktuelle Lageeinschätzung erneut deutlich günstiger beurteilt. Allerdings spiegelt sich lt. BMWE diese positive Stimmung nicht in den jüngsten Konjunkturindikatoren.
11. September 2026
Unternehmensinsolvenzen im Juni 2026: +15,8 % gegenüber Juni 2025
Im Juni 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 2.266 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 15,8 % mehr als im Vorjahresmonat.
11. September 2026
NRW, Bayern und Baden-Württemberg bei wirtschaftlich bedeutsamen Gewerbegründungen vorn
Im 1. Halbjahr 2026 hat sich das Gründungsgeschehen in Deutschland lt. IfM Bonn belebt: Rund 143.000 gewerblichen Existenzgründungen standen im 1. Halbjahr 127.000 Unternehmensschließungen gegenüber.
10. September 2026
Inflationsrate im August 2026 bei +2,9 %
Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex zum Vorjahresmonat – lag im August 2026 bei +2,9 %. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hat sich damit die Teuerung der Verbraucherpreise erneut leicht verstärkt, nachdem sie im Juli 2026 bei +2,8 % und im Juni 2026 bei +2,3 % gelegen hatte.
10. September 2026
Unternehmen mit innovativer Arbeitsorganisation sind erfolgreicher
Innovationen in der Arbeitsorganisation können soziale Teilhabe und wirtschaftlichen Erfolg lt. ZEW miteinander verbinden.
08. September 2026
Exporte im Juli 2026: -0,8 % zum Juni 2026
Im Juli 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Juni 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,8 % und die Importe um 5,7 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juli 2025 nahmen die Exporte um 6,1 % und die Importe um 3,0 % zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt.
08. September 2026
Deutschland mit realistischer Chance auf deutliche Wachstumssteigerung
Deutschland hat trotz jahrelanger Stagnation realistische Chancen auf dauerhaft deutlich mehr Wachstum. Eine neue Chancen-Studie von KfW Research kommt zu dem Ergebnis, dass im kommenden Jahrzehnt ein Potenzialwachstum von mehr als einem Prozent jährlich erreichbar ist.
07. September 2026
Arbeitszeitwünsche 2025: 3,8 Millionen Erwerbstätige wollten weniger und 1,5 Millionen wollten mehr arbeiten
Insgesamt 3,8 Millionen Erwerbstätige in Deutschland im Alter von 15 bis 74 Jahren wünschten sich im Jahr 2025 eine kürzere Arbeitszeit, während 1,5 Millionen länger arbeiten wollten. Berücksichtigt wurden Voll- und Teilzeitbeschäftigte. Das teilt das Statistische Bundesamt nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mit.
07. September 2026
Produktion im Juli 2026: -1,1 % zum Vormonat
Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 1,1 % gesunken.
07. September 2026
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juli 2026: +2,5 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juli 2026 gegenüber Juni 2026 saison- und kalenderbereinigt um 2,5 % gestiegen.
07. September 2026
Herbstprognose Kiel Institut: Deutsche Wirtschaft überwindet Konjunkturtief – Strukturdefizite bleiben
Die deutsche Wirtschaft erholt sich schrittweise: Die Konjunktur hat sich zuletzt erkennbar beschleunigt, und die Unternehmen blicken trotz geopolitischem Gegenwind wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft. Das zeigt die aktuelle Herbstprognose des Kiel Instituts.
07. September 2026
Deutsche Mittelständler richten Auslandsgeschäft neu aus
Geopolitische Krisen und Konflikte, handelspolitische Unsicherheiten und der wachsende Konkurrenzdruck aus China belasten den deutschen Außenhandel nachhaltig. Insgesamt 30 Prozent der deutschen Mittelständler mit Auslandsgeschäft gehen daher davon aus, dass ihre grenzüberschreitenden Umsätze in den kommenden drei Jahren sinken werden. Davon rechnen 6 Prozent sogar mit einem starken Rückgang. Ein Wachstum ihrer Auslandsumsätze sehen knapp ein Viertel aller auslandsaktiven Mittelständler, 47 Prozent erwarten keine Veränderungen. Das sind Ergebnisse einer neuen Studie von KfW Research zum Auslandsgeschäft des deutschen Mittelstands.
07. September 2026
Arbeitsmarkt: 2029 fehlen 723.000 Fachkräfte
Bis 2029 wächst die Fachkräftelücke in Deutschland um 47 Prozent – am schwierigsten wird es, Fachkräfte mit Ausbildung zu finden, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.
07. September 2026
RWI-Konjunkturbericht: Kräftige Exporte treiben Erholung - strukturelle Probleme bleiben
Das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2026 ein Wachstum von 1,3 Prozent. Für das Jahr 2027 prognostiziert es einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 1,1 Prozent und für das Jahr 2028 um 0,5 Prozent. Gegenüber der Prognose vom Frühsommer wurden die Erwartungen für 2026 und 2027 damit angehoben.
04. September 2026
Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe Berichtsmonat Juli 2026
Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe steigen im Juli auf den höchsten Stand seit dem Jahreswechsel. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts legten sie preis-, kalender- und saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent zu. Mit diesem dritten Anstieg in Folge bewegten sie sich zuletzt auf dem höchsten Stand seit Dezember 2025. Dies teilt das BMWE mit.
04. September 2026
Umsatz im Dienstleistungsbereich im Juni 2026 um 1,7 % niedriger als im Vormonat
Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Juni 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,7 % und nominal (nicht preisbereinigt) 1,4 % weniger Umsatz erwirtschaftet als im Mai 2026.
03. September 2026
Bundeszuschuss für niedrigere Stromkosten
Die Bundesregierung will Haushalte und Unternehmen auch in den Jahren 2027 bis 2029 bei den Energiekosten spürbar entlasten: Ein jährlicher Bundeszuschuss von gut 5,5 Milliarden Euro soll die Strom-Netzentgelte weiterhin dämpfen.
31. August 2026
Inflationsrate im August 2026 voraussichtlich +2,9 %
Das Statistische Bundesamt informiert, dass die Inflationsrate in Deutschland im August 2026 voraussichtlich +2,9 % betragen wird.
28. August 2026
Arbeitsmarkt bleibt angespannt
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat die Arbeitsmarktzahlen im August 2026 veröffentlicht. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt bleibt trotz leichter wirtschaftlicher Erholung angespannt.
26. August 2026
Festgesetzte Erbschaft- und Schenkungsteuer erreicht 2025 mit 21,4 Milliarden Euro neuen Höchstwert
Im Jahr 2025 haben die Finanzverwaltungen in Deutschland Erbschaft- und Schenkungsteuer in Höhe von 21,4 Milliarden Euro festgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, ist der starke Anstieg vor allem darauf zurückzuführen, dass sich die festgesetzte Steuer bei großen Vermögensübertragungen von mindestens 20 Millionen Euro deutlich mehr als verdoppelt hat.
21. August 2026
Stabile Preise, halbierte Verkaufszahlen: Warum ein Preisindex allein den Markt nicht abbildet
Der Zinsanstieg seit Anfang 2022 hat den Markt für Eigentumswohnungen sehr ungleich getroffen. Bei hochwertigen Wohnungen halbierte sich lt. IfW Kiel die Zahl der Verkäufe nahezu, während die Preise nur um rund 9 Prozent nachgaben. Im unteren Qualitätssegment war es umgekehrt.
20. August 2026
Entlastung der Unternehmen von Berichtspflichten im EU-Binnenhandel
Seit dem vergangenen Jahr müssen in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamts deutlich weniger Unternehmen als zuvor Meldungen zur Außenhandelsstatistik abgeben, wenn sie Waren innerhalb der Europäischen Union (EU) handeln.
20. August 2026
Deutsche Exporte im 1. Halbjahr 2026: +3,9 % zum Vorjahreszeitraum
Mit einem Wert von 817,8 Mrd. Euro sind die deutschen Exporte im 1. Halbjahr 2026 um 3,9 % gestiegen und lagen damit um 31,0 Milliarden Euro über dem Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Außenhandelssaldo (Exporte minus Importe) Deutschlands im 1. Halbjahr 2026 bei +105,7 Mrd. Euro.
20. August 2026
Erzeugerpreise im Juli 2026: +3,0 % gegenüber Juli 2025
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im Juli 2026 um 3,0 % höher als im Juli 2025. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im Juli 2026 gegenüber dem Vormonat Juni 2026 um 1,1 %.
19. August 2026
Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026: +0,8 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,8 % gestiegen.
19. August 2026
Jedes siebte Unternehmen schreibt Arbeitszeugnisse mit KI
KI kann bei vielen Aufgaben im Personalbereich unterstützen oder diese gleich ganz erledigen. Die Unternehmen erkennen das Potenzial, bislang wird KI im Personalwesen aber noch vergleichsweise selten eingesetzt. Zugleich nimmt die Nutzung gegenüber 2024 lt. Bitkom zu.
18. August 2026
Konjunkturerwartungen ziehen weiter an
Im August steigen die Konjunkturerwartungen erneut an. Der ZEW-Index steigt um 7,9 Punkte und beträgt nun plus 34,2 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt einen kräftigen Anstieg. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 61,1 Punkten um plus 16,5 Punkte über dem Vormonatswert.
18. August 2026
Rezessionsrisiko leicht gesunken
Die konjunkturellen Aussichten für die kommenden Monate hellen sich auf, die deutsche Wirtschaft dürfte weiter moderat wachsen. Das signalisiert der monatliche Konjunkturindikator des IMK der Hans-Böckler-Stiftung.
14. August 2026
Hybride Arbeitsmodelle auch zukünftig gefragt
In den kommenden zwei Jahren planen nur wenige Unternehmen in Deutschland, ihre bestehenden Homeoffice-Angebote einzuschränken. Weder die Homeoffice-Frequenz noch der Anteil der Beschäftigten im Homeoffice sollen zurückgehen. Eine aktuelle repräsentative Befragung des ZEW Mannheim unter rund 1.400 Unternehmen aus Informationswirtschaft und verarbeitendem Gewerbe zeigt, welche hybriden Modelle sie in welchem Umfang künftig nutzen wollen.
14. August 2026
Großhandelspreise im Juli 2026: +5,3 % gegenüber Juli 2025
Die Verkaufspreise im Großhandel waren lt. Statistischem Bundesamt im Juli 2026 um 5,3 % höher als im Juli 2025. Im Juni 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei +4,9 % gelegen, im Mai 2026 bei +5,9 %.
14. August 2026
Unternehmensinsolvenzen im Mai 2026: -2,0 % gegenüber Mai 2025
Im Mai 2026 haben die deutschen Amtsgerichte 1.995 beantragte Unternehmensinsolvenzen registriert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 2,0 % weniger als im Vorjahresmonat.
14. August 2026
3,0 % mehr Gründungen größerer Betriebe im 1. Halbjahr 2026 als im Vorjahreszeitraum
Im 1. Halbjahr 2026 wurden in Deutschland rund 69.600 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren das 3,0 % mehr neu gegründete größere Betriebe als im 1. Halbjahr 2025.
13. August 2026
Neuer Rückenwind für den Mittelstand: Kleine und mittlere Unternehmen können jetzt auch 2027 von Mitteln aus dem ERP-Sondervermögen profitieren
Das Bundeskabinett hat am 12.08.2026 den Entwurf des ERP-Wirtschaftsplangesetzes 2027 mit einem gesteigerten Fördervolumen beschlossen. Kleine und mittlere Unternehmen bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, sind in ihrer Finanzierungssituation aber strukturell benachteiligt. Die Schwerpunkte der ERP-Förderung liegen daher auf der Stärkung des Zugangs zu Finanzierung für Gründungen einschließlich Unternehmensnachfolgen sowie auf den volkswirtschaftlich wichtigen Schlüsselbereichen Innovation, Digitalisierung und Wagniskapital.
13. August 2026
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im August 2026
Die wirtschaftliche Entwicklung erwies sich zuletzt als recht robust. Im zweiten Quartal nahm das BIP preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal zu. Positive Wachstumsbeiträge gingen dabei v. a. vom Außenhandel aus. Die binnenwirtschaftliche Nachfrage blieb dagegen angesichts der Kaufkraftverluste und der hohen geopolitischen Unsicherheiten gedämpft. Ungeachtet einer fortgesetzten Aufhellung der Stimmungsindikatoren dürfte die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Quartal von den historischen Niedrigwasserständen auf zentralen deutschen Binnenschifffahrtsstraßen und den damit erhöhten Versorgungsengpässen in regionalen Industrien temporär belastet werden.
13. August 2026
Arbeitskosten: Deutschland fällt um zwei Plätze zurück auf Position sieben in der EU
Die Lohnstückkosten der deutschen Wirtschaft sind im Zuge der durch den russischen Krieg gegen die Ukraine, die chinesische Subventionspolitik, die chaotischen US-Zolleskalationen und zuletzt den Krieg gegen den Iran ausgelösten Energie- und Nachfragekrise seit 2023 deutlich stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Auf längere Sicht, seit dem Jahr 2000, liegt die deutsche Lohnstückkostenentwicklung mit 1,9 Prozent im Jahresdurchschnitt aber trotzdem noch knapp unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank und ist somit für den Gesamtzeitraum stabilitätskonform. Zudem haben die stärkeren Zuwächse der vergangenen Jahre weitaus mehr mit einer schwachen Produktivitätsentwicklung in Deutschland zu tun als mit den Arbeitskosten. Das ergibt eine neue Studie der Hans-Böckler-Stiftung.
13. August 2026
Berlin - Hauptstadt der Existenzgründungen in den Freien Berufen
Die Anzahl der freiberuflichen Existenzgründungen in Deutschland ist von rund 95.000 in 2024 auf gut 111.000 in 2025 gestiegen. Die meisten freiberuflichen Existenzgründungen verzeichnete lt. IfM Bonn Berlin - gefolgt von Hamburg, München, Köln, Leipzig, Frankfurt und Düsseldorf.
12. August 2026
Inflationsrate im Juli 2026 bei +2,8 %
Die Inflationsrate in Deutschland lag im Juli 2026 lt. Statistischem Bundesamt bei +2,8 %. Damit hat sich die Teuerung der Verbraucherpreise verstärkt, nachdem sie im Juni 2026 bei +2,3 % und im Mai 2026 bei +2,6 % gelegen hatte.
11. August 2026
Europäische Union bleibt wichtigster Auslandsmarkt für den Mittelstand in Deutschland
Die Anzahl der importierenden Unternehmen mit Sitz in Deutschland ist in 2024 im Vergleich mit 2023 (851.000 Unternehmen) lt. IfM Bonn gestiegen: Rund 873.000 Unternehmen führten Rohstoffe und Waren ein.
11. August 2026
Jedes vierte Startup hat auf Neueinstellungen verzichtet - wegen KI
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Auswirkungen auf die Jobs in Tech-Startups. In den vergangenen zwölf Monaten hat rund jedes vierte Tech-Startup wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet, 7 Prozent haben deshalb sogar Stellen abgebaut. Zugleich haben 16 Prozent aber wegen KI zusätzliches Personal eingestellt. Alle Startups nutzen KI in ihren Geschäftsprozessen. Das sind Ergebnisse einer Befragung von Bitkom.
07. August 2026
Produktion im Juni 2026: +0,2 % zum Vormonat
Die reale (preisbereinigte) Produktion im Produzierenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 0,2 % gestiegen.
07. August 2026
Exporte im Juni 2026: +0,9 % zum Mai 2026
Im Juni 2026 sind die deutschen Exporte gegenüber Mai 2026 kalender- und saisonbereinigt um 0,9 % und die Importe um 4,4 % gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 nahmen die Exporte um 6,6 % und die Importe um 8,4 % zu, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt.
06. August 2026
Umsatz im Dienstleistungsbereich im Mai 2026 um 1,5 % höher als im Vormonat
Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Mai 2026 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 1,5 % und nominal (nicht preisbereinigt) 1,9 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im April 2026.
06. August 2026
Preisanstieg verliert an Schwung, real sinken die Immobilienpreise im Jahresvergleich
Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind im 2. Quartal 2026 nur noch moderat gestiegen. Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verteuerten sich nominal, während Mehrfamilienhäuser günstiger gehandelt wurden. Inflationsbereinigt liegen dagegen alle drei Marktsegmente im Jahresvergleich im Minus: Gemessen in aktueller Kaufkraft sind Wohnimmobilien heute weniger wert als vor einem Jahr. Das zeigt das jüngste Update des GREIX-Kaufpreisindex.
06. August 2026
Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2026: +3,1 % zum Vormonat
Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 saison- und kalenderbereinigt um 3,1 % gestiegen. Ohne die Berücksichtigung von Großaufträgen war der Auftragseingang um 0,5 % niedriger als im Vormonat.
05. August 2026
14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten, obwohl sie bereits eine Altersrente beziehen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, waren 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbstätig. Ein Jahr zuvor hatte ihr Anteil noch bei 13 % gelegen. Rentner (16 %) gingen zuletzt häufiger einer Arbeit nach als Rentnerinnen (11 %).
05. August 2026
DIHK-Report Unternehmensgründung 2026
Unternehmensgründungen bringen frischen Wind und neue Ideen in den Markt und stärken so die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. Da klingt es zunächst erfreulich, dass die entsprechenden Beratungsangebote der IHKs wieder stärker nachgefragt werden. Der DIHK-Report Unternehmensgründung 2026 zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung, und er zeigt: Gründerinnen und Gründer sehen Reformbedarf vor allem rund um Bürokratie, Steuern und Finanzierung.
04. August 2026
Wirtschaftliche Situation der kleinen und mittleren Unternehmen hat sich im Frühjahr deutlich verbessert
Nachdem sich die Kennzahlen für Umsatz und Gewinn bei den KMU zu Beginn des Jahres verschlechtert hatten, zeigte sich im zweiten Quartal sowohl in Deutschland als auch im Euroraum wieder eine deutliche Verbesserung.
04. August 2026
72 % der Rentenleistungen im Jahr 2025 waren einkommensteuerpflichtig
Im Jahr 2025 haben in Deutschland 22,5 Millionen Personen Leistungen in Höhe von rund 423 Milliarden Euro aus gesetzlicher, privater oder betrieblicher Rente erhalten. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg die Zahl der Rentenempfängerinnen und -empfänger im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 % oder 168.000 Personen. Die Höhe der Rentenleistungen nahm im selben Zeitraum um 5,1 % oder 20,7 Milliarden Euro zu. 72 % dieser Leistungen zählten im Jahr 2025 zu den steuerpflichtigen Einkünften (304 Milliarden Euro). Seit 2015 stieg der durchschnittliche Besteuerungsanteil damit um 16,4 Prozentpunkte.
03. August 2026
Einzelhandelsumsatz im Juni 2026 real um 1,1 % niedriger als im Vormonat
Der Umsatz der Einzelhandelsunternehmen in Deutschland ist nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes im Juni 2026 gegenüber Mai 2026 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) um 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) um 1,2 % gesunken. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2025 sank der Umsatz real um 0,2 %, nominal stieg er um 1,2 %.
31. Juli 2026
Erwerbstätigkeit im Juni 2026 saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat gesunken
Im Juni 2026 waren rund 45,54 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland (Inländerkonzept) erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 23.000 Personen (-0,1 %).
31. Juli 2026
Welthandel leicht erholt - erneute Konflikte am Persischen Golf dämpfen Aussichten
Das temporäre Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die kurzzeitige Öffnung der Straße von Hormus haben den weltweiten Warenaustausch im Juni belebt. Die Erholung des Containerumschlags setzt sich lt. RWI Essen damit fort. Allerdings droht das erneute Aufflammen der Kämpfe am Persischen Golf, den positiven Trend bereits wieder zu bremsen.
30. Juli 2026
Homeoffice: Wunsch und Wirklichkeit klaffen häufiger auseinander
Beschäftigte, die mal im Homeoffice und mal im Betrieb arbeiten, sind häufig recht zufrieden. Doch wenn die Homeoffice-Realität stark von den eigenen Bedürfnissen abweicht, treten häufig Stress und gesundheitliche Probleme auf. Das ergibt eine neue Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung.
30. Juli 2026
Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal 2026 um 0,2 % höher als im Vorquartal
Das BIP ist im 2. Quartal 2026 gegenüber dem 1. Quartal 2026 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % gewachsen, nachdem es bereits zum Jahresbeginn 2026 gestiegen war. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, nahmen die Exporte preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal zu. Die Konsumausgaben entwickelten sich den vorläufigen Erkenntnissen nach verhalten, die Investitionen gingen zurück.
30. Juli 2026
Inflationsrate im Juli 2026 voraussichtlich +2,8 %
Die Inflationsrate in Deutschland wird im Juli 2026 voraussichtlich +2,8 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilt, steigen die Verbraucherpreise gegenüber Juni 2026 um 0,8 %.
29. Juli 2026
Geschäftserwartungen im Mittelstand steigen sprunghaft
Das Geschäftsklima in Deutschlands kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) hat sich im Juli spürbar verbessert. Der Geschäftsklimaindex steigt um 4 Zähler auf -17,3 Punkte. Treiber sind vor allem die besseren Geschäftserwartungen und die positive Entwicklung der Lageurteile. Auf dem aktuellen Niveau liegt das Geschäftsklima allerdings noch immer weit unter dem langfristigen Durchschnitt. Das sind Ergebnisse des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers.
29. Juli 2026
Großbetriebe bei Auszubildenden beliebter als Kleinstbetriebe
Die Anzahl der Auszubildenden in der gewerblichen Wirtschaft und in den Freien Berufen steigt seit 4 Jahren kontinuierlich. Ende Dezember 2025 befanden sich rund 1,53 Millionen (junge) Erwerbstätige in einem Ausbildungsverhältnis. Von dieser Entwicklung profitieren jedoch nicht die Kleinstbetriebe, wie das IfM Bonn zeigt.
14. Juli 2026
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Juli 2026
Die Lage der deutschen Wirtschaft zeigt sich zur Jahresmitte leicht aufgehellt. Nachdem die Eskalation des Krieges im Nahen Osten die Konjunktur im Frühjahr über steigende Energiepreise und Lieferkettenstörungen spürbar belastete, deuten die jüngsten Indikatoren auf eine vorsichtige wirtschaftliche Stabilisierung hin. Das BMWE gibt einen Überblick.
01. Juli 2026
Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe
Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen
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