DATEV stellt rechtzeitig Software zum Konjunkturpaket bereit

Änderungen zu temporär gesenkter Mehrwertsteuer und zur Überbrückungshilfe verfügbar

Nürnberg, 01. Juli 2020: Heute treten zwei zentrale Bausteine des Konjunkturpakets in Kraft: die abgesenkten Mehrwertsteuersätze, die bis Ende des Jahres gelten, und die sogenannte Überbrückungshilfe als Fördermittel für kleine und mittelständische Unternehmen. Der IT-Dienstleister DATEV hat zentrale Änderungen in der Software, die dadurch nötig geworden sind, fristgerecht umgesetzt – und stellt damit sicher, dass die Prozesse in Kanzleien und Unternehmen ab Juli weiterhin möglichst reibungslos ablaufen. Software-Aktualisierungen aufgrund von gesetzlichen Neuerungen gibt es zwar regelmäßig, beispielsweise im Lohn immer zum Jahreswechsel. Diesmal war es für die Entwickler des genossenschaftlichen Softwareanbieters allerdings ein besonders herausfordernder Sprint – denn zwischen der Ankündigung und dem Inkrafttreten der Maßnahmen vergingen nur wenige Wochen; verabschiedet wurde das Gesetzespaket erst am 29. Juni. Und die Neuregelungen greifen auf breiter Front und sehr tief in die betriebswirtschaftlichen und deklaratorischen Abläufe von insgesamt 350.000 DATEV-Kunden ein. Weitere Anpassungen, beispielsweise für die Auswertungen in den Rechnungswesen-Programmen, werden im Laufe des Juli bereitstehen.

Die Senkung der Umsatzsteuersätze hat vor allem im Rechnungswesen weitgehende Konsequenzen – von der Buchung über die Umsatzsteuervoranmeldung bis zum Jahresabschluss. Konkret waren Änderungen unter anderem in der Software für die Buchung umsatzsteuerrelevanter Sachverhalte sowie für die Angebots- und Rechnungsschreibung nötig. In den Rechnungswesen-Programmen der DATEV können Nutzer jetzt zum Beispiel Buchungen mit den reduzierten Steuersätzen von 16 bzw. fünf Prozent vornehmen. Die meisten Standardkonten und Standard-Steuerschlüssel können wie gewohnt verwendet werden. Erforderliche Neuerungen sind in den Service-Releases enthalten. Dies gilt auch für DATEV Unternehmen online – eine Anwendung, die für die digitale Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Steuerberater entwickelt wurde und die derzeit mehr als 240.000 Unternehmen nutzen. Eine große Arbeitserleichterung ist außerdem, dass neue Belege oder Folgebelege im Programm Auftragswesen automatisch mit den neuen Steuersätzen ausgewiesen werden.

Neue Unterstützungsangebote für Mitglieder und Kunden

Eine weitere wichtige Initiative im Rahmen des Konjunkturpakets ist die Überbrückungshilfe. Als neues Fördermittel wird sie Unternehmen und Selbstständigen zur Verfügung stehen, deren Umsätze im April und Mai um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vorjahresmonaten eingebrochen sind und die auch im Juni, Juli und August Umsatzrückgänge von mindestens 50 Prozent verzeichnen werden. Wollen sie einen Antrag stellen, müssen sie dafür einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer beauftragen, der unter anderem Umsatzrückgänge und fixe Betriebskosten prüft und bestätigt. Diese Rolle ist für den Berufsstand in dieser Form neu. Um ihre Mitglieder bei den Herausforderungen, die damit einhergehen, zu unterstützen, setzt DATEV an mehreren Stellen an: Auf technischer Ebene hilft das Programm Kanzlei-Rechnungswesen beispielsweise bei der Ermittlung der Antragsvoraussetzungen oder des Förderbedarfs.

Zugleich versorgt die Genossenschaft ihre Mitglieder und Kunden mit aktuellen Informationen rund um das Konjunkturpaket: Die Seite www.datev.de/corona, die inzwischen mehr als eine Million Aufrufe verzeichnet (aktualisierter Stand: 07.07.2020), bietet etwa einen Überblick über die wichtigsten Maßnahmen für Steuerberater und Unternehmen, aktuelle Online-Seminare und Checklisten, damit Berater ihre Mandanten in Sachen Überbrückungshilfe bestmöglich unterstützen können. Darüber hinaus bietet DATEV umfangreiche Informations-, Beratungs- und Lösungsangebote für die Digitalisierung von Prozessen in der Kanzlei oder in den betriebswirtschaftlichen Abläufen in den Betrieben.

Schon zu Beginn der Corona-Krise hat DATEV ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot ausgerollt, das weiterhin aktualisiert und ausgebaut wird. Dazu zählen auch virtuelle Austausch-Formate für Mitglieder, Lernvideos, Beratungen und eine kostenlose Corona-Fördermittel-App, die den Berater individuell für den Mandanten etwa nach Region, Branche und Größe gezielt zu den richtigen Fördermitteln führt.

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